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Einschluss der ‚Fahrerlaubnisklasse A1‘ in die Fahrerlaubnisklasse B
Aufgrund der deutlich gestiegenen Unfallzahlen bei Leichtkrafträdern fordert die Deutsche Verkehrswacht (DVW) die geltenden Regelungen für den vereinfachten Erhalt einer Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugklasse wieder zurückzunehmen. Seit 2020 können Inhaber eines Autoführerscheins der Klasse B mit wenigen fahrpraktischen Stunden und ohne Prüfung eine Erweiterung für Motorräder der Klasse A1 bis 125 Kubikzentimetern Hubraum bekommen. Dokumentiert wird dies mit der Schlüsselzahl 196 im Führerschein.
Aus der Redaktion
An der Stelle ist noch einmal zu betonen: Die B 196 Schlüsselzahl -erweiterung auf 125ccm Zweiräder ist kein A1 Führerschein. Sie gilt aktuell nur in Deutschland und beihaltet keine Dreirädrigen Krafträder. Desweiteren ist kein Aufstieg auf eine tatsächliche A Klasse möglich. Berny
Die DVW-Präsidentin Kirsten Lühmann sieht angesichts der ernsten Entwicklung dringenden Handlungsbedarf: „Nach Einführung der neuen Führerscheinregelung haben sich die Unfallzahlen mit Leichtkrafträdern um 59 Prozent erhöht – nachdem sich die Bilanz in den Jahren zuvor positiv entwickelt hatte. Dadurch wird unmissverständlich klar, dass dieses Projekt im Sinne der Verkehrssicherheit gescheitert ist. Die Klasse B196 in der jetzigen Form muss abgeschafft werden.“
Unfallzahlen sprechen deutliche Sprache
Die Befürchtungen der DVW zu dieser Änderung haben sich leider bewahrheitet: Ein entsprechender Bericht der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) bestätigt die negative Entwicklung. Demnach sind in den Jahren 2015 bis 2019 die Unfallzahlen unter Beteiligung von Leichtkrafträdern in der betreffenden Personengruppe um etwa ein Drittel zurückgegangen. Nach Einführung der Klasse B196 verschlechterte sich die Bilanz deutlich. Im Vergleich von 2019 zu 2022 stiegen die Zahlen um 59 Prozent an.
Auch bei den bundesweit getöteten und schwerverletzten Leichtkraftradfahrern ist diese Entwicklung abzulesen. Während sich die Zahl von 2015 bis 2019 um 37 Prozent verringerte, stieg sie im Zeitraum von 2019 bis 2022 um denselben Wert an. Die Fahrer waren zudem auch deutlich häufiger Hauptverursacher des Unfalls.
Leichterer Zugang zu einer Hochrisikogruppe
Voraussetzung für die Klasse B196 ist ein Mindestalter von 25 Jahren und fünf Jahre Besitz des Pkw-Führerscheins. Für die Berechtigung muss lediglich eine Schulung mit neun Unterrichtseinheiten à 90 Minuten aus Theorie und Praxis absolviert werden. Eine unabhängige Prüfung gibt es nicht. Die DVW hatte schon zum Verordnungsentwurf unter anderem angemerkt, dass dies in keinem sinnvollen Verhältnis zum hohen Risiko auf Krafträdern steht. Motorräder haben eine mehr als zwanzigmal höhere fahrleistungsbezogene Unfallwahrscheinlichkeit als Pkw. Zudem sind die Fahrer relativ ungeschützt mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, woraus schwerere Unfallfolgen resultieren.
Kirsten Lühmann: „Motorradfahrende sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Für ihre aktive Sicherheit ist eine intensive und hochwertige Fahrausbildung unbedingt erforderlich. Das erreichen wir nicht mit einem Wochenendkurs.“
Elektrofahrräder und E-Scooter liegen nach wie vor im Trend. Wer morgens entspannt zur Arbeit radelt, weiß, warum. E-Bikes sind aber deutlich teurer als unmotorisierte Modelle und damit wachsen die Risiken. Worauf es bei der Absicherung dieser hochwertigen Räder zu achten gilt, weiß Janna Poll, ERGO Versicherungsexpertin.
Kurz abgestellt, nicht hingeschaut und das Fahrrad ist weg. In Deutschland wurden 2025 laut polizeilicher Kriminalstatistik rund 214.300 Fahrräder gestohlen, ein erheblicher Teil davon waren hochwertige E-Bikes. Die Schadensummen steigen: Pro gestohlenem Rad zahlten Versicherer laut GDV zuletzt im Schnitt 1.270 Euro, mehr als dreimal so viel wie vor 20 Jahren. Für den Versicherungsschutz gibt es bei Diebstahl im öffentlichen Raum zwei Optionen: „Entweder enthält die Hausratversicherung eine ausdrückliche Fahrradklausel, oder es besteht eine eigenständige E-Bike-Versicherung“, erklärt Janna Poll, ERGO Versicherungsexpertin. Wichtig: Die meisten Policen verlangen, dass das Rad angeschlossen ist, häufig mit Vorgaben zur Schlossklasse. Außerdem gelten in vielen Tarifen Zeitfenster oder Summenbegrenzungen, die es sich lohnt zu prüfen.
Wenn das Rad im Keller oder der privaten Garage steht und jemand einbricht, greift die Hausratversicherung auch ohne zusätzlichen Fahrradbaustein. „Sie erstattet in einem solchen Fall den sogenannten Wiederbeschaffungswert“, so die ERGO Expertin. Dieser Wert orientiert sich meist an dem Betrag, den ein neues gleichwertiges Rad kostet. Wer auf der sicheren Seite sein will, wirft trotzdem einen Blick in die Versicherungsbedingungen. Tipp: „Bei teuren E-Bikes kann es sich durchaus lohnen, die Summe der Hausratversicherung entsprechend anzupassen“, ergänzt Janna Poll.
Unebenes Pflaster, ein Schlagloch oder ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, schon kann das E-Bike im Graben liegen. Ist dann zum Beispiel der Rahmen verzogen oder die Steuerungselektronik kaputt, kann es schnell teuer werden. Und es stellt sich die Frage: Wie komme ich hier weg? E-Bikes wiegen deutlich mehr als klassische Fahrräder, lassen sich nicht ohne Weiteres vor Ort selbst reparieren und passen häufig nicht in den Kofferraum. Wer keine helfende Hand oder ein passendes Fahrzeug zur Stelle hat, sitzt fest. Gut ist es dann, wenn die Versicherung einen Mobilitätsschutz enthält. „Dieser übernimmt die Kosten für den Transport des E-Bikes und in manchen Fällen sogar die Kosten für eine Hotelübernachtung“, so die ERGO Expertin. Eine E-Bike Versicherung deckt je nach Police auch die Schäden durch Unfälle und Stürze ab: vom Reparaturkostenersatz bis hin zum Totalschaden. Auch Elektronikschäden durch Kurzschluss, Überspannung oder Feuchtigkeit sind bei einigen Tarifen eingeschlossen.
Tipp der Redaktion
E-Scooter dürfen nur von einer Person genutzt werden. Häufig sieht man zwei Personen auf dem E-Scooter stehen. Diese vergessen offensichtlich das die bestehende und notwendige Versicherung damit erlischt. Im Falle eines Falles besteht dann kein Versicherungsschutz. Berny
Lithium-Ionen-Akkus sind leistungsstark und genau das macht sie im Defektfall gefährlich. Entzündet sich ein Feuer, kann es sich wegen der hohen Energiedichte schnell ausbreiten. In drei von vier Fällen entsteht der Brand während des Ladens. Immer wieder brennen dann auch Keller oder Wohnungen. Mit drei einfachen Schutzmaßnahmen lässt sich die Brandgefahr deutlich reduzieren: Akku nie unbeaufsichtigt laden, defekte oder verformte Akkus sofort ersetzen und ausschließlich zugelassene Original-Ladegeräte verwenden. Und wenn doch etwas passiert? „Schäden am eigenen Hausrat, also etwa Möbel, Fahrräder oder sonstige Gegenstände im Keller übernimmt typischerweise die Hausratversicherung“, erklärt Poll. Schäden am Gebäude selbst sind Sache der Wohngebäudeversicherung. Bei Haftpflichtansprüchen Dritter schützt die Privat-Haftpflichtversicherung
Im Straßenverkehr kann trotz aller Vorsicht ein Unfall passieren. Wenn dabei auch andere Verkehrsteilnehmer verletzt werden, ist das besonders schlimm. Auf den Radler können außerdem Schadenersatzleistungen zukommen. Für Personen- und Sachschäden, die Radler anderen zufügen, springt die Privat-Haftpflichtversicherung
Extreme Wetterereignisse, die mit Starkregen und Überschwemmungen einher gehen, nehmen bundesweit zu. Steht das E-Bike im Keller und dieser läuft voll, haben Motor und Elektronik in der Regel einen Totalschaden. Standardmäßige Hausrat- oder E-Bike-Policen decken solche Elementarereignisse häufig nicht ab, dafür braucht es einen gesonderten Elementarschutz. „Wer das Rad regelmäßig im Keller parkt, sollte prüfen, ob dieser Baustein in der eigenen Police enthalten ist“, rät Janna Poll. Eine E-Bike Versicherung bietet mit ihrer Allgefahrendeckung oft einen weltweiten Rundum-Schutz gegen Zerstörung und Beschädigung über klassische Diebstahlrisiken hinaus.
Quelle: ERGO Group/Canva

4 Jahrzehnte – das feiert das Korntaler Team mit großer Dankbarkeit.
Dazu benötigen sie natürlich vor allem Dich… deswegen bist Du eingeladen zur Jubiläumsparty am Samstag, den 10. Mai.
Ab 9 Uhr erlebst Du:

Das Team von Harley-Davidson® Stuttgart freut sich wenn Du dabei bist. Also: Save the Date… da gibt es keine anderen Termine die wichtiger sind ;o))) Berny
Für alle die nicht wissen wo sie hin müssen:
Zuffenhauser Strasse 93
70825 Korntal
Du hast Fragen zum Termin:
info@harley-davidson-stuttgart.de
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Die EU hat sich auf eine neue Führerscheinrichtlinie geeinigt – mit wichtigen Impulsen, aber auch kritischen Lücken. Der TÜV-Verband begrüßt Probezeit und Schulungen zu Assistenzsystemen, warnt jedoch vor dem Fehlen einer Null-Promille-Grenze, ausbleibenden Rückmeldefahrten ab 75 und dem geplanten Fahren ab 15 Jahren mit Pkw. |
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Die vorläufige Einigung zwischen EU-Rat und EU-Parlament auf die vierte Führerscheinrichtlinie kommentiert Fani Zaneta vom TÜV-Verband wie folgt: „Die Einigung auf die neue EU-Führerscheinrichtlinie bringt Licht und Schatten – Fortschritte für die Verkehrssicherheit stehen neben verpassten Chancen. Ein starkes Signal ist die EU-weite Einführung einer zweijährigen Probezeit für alle neuen Fahrerinnen und Fahrer. Wer neu am Steuer sitzt, braucht klare Regeln und Orientierung – das schützt Leben. Auch die verpflichtende Schulung zu Fahrerassistenzsystemen ist ein Schritt nach vorn: Technik, die schützt, muss verstanden und beherrscht werden.“
Führerscheinrichtlinie braucht mehr Mut zur Sicherheit „Die neue Richtlinie bringt zwar wichtige Impulse – doch an entscheidenden Stellen fehlt der Mut zur Konsequenz. Wenig nachvollziehbar ist, dass die ursprünglich geplante Null-Promille-Grenze für Fahranfänger gestrichen wurde. Gerade in einer Zeit, in der Ablenkung und Alkohol am Steuer zu den Hauptursachen schwerer Unfälle zählen, wäre eine europaweit einheitliche Regel ein klares und konsequentes Signal gewesen.“ Seniorenmobilität stärken: TÜV fordert Rückmeldefahrten ab 75 „Die Entscheidung gegen verpflichtende Gesundheitschecks für ältere Verkehrsteilnehmende ist aus unserer Sicht nachvollziehbar – sie bringen nachweislich keinen relevanten Sicherheitsgewinn. Stattdessen braucht es wirksame und zugleich praxistaugliche Maßnahmen, um die sichere Mobilität älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten. Rückmeldefahrten ab 75 Jahren bieten hier einen konstruktiven Ansatz: Sie ermöglichen eine realistische Selbsteinschätzung, stärken das Sicherheitsbewusstsein und helfen, altersbedingte Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Mobilität im Alter ist mehr als reine Fortbewegung – sie steht für Selbstbestimmung, Teilhabe und Lebensqualität. Der TÜV-Verband spricht sich daher klar für die Einführung regelmäßiger Rückmeldefahrten aus.“ Pkw mit 15: Verkehrssicherheitsrisiko durch neue Führerscheinregelung „Ein weiteres Sicherheitsrisiko droht durch die geplante Regelung, bereits 15-Jährigen das Fahren mit bis zu 2,5 Tonnen schweren Pkw bei Tempo 45 zu erlauben. Wer Kinder in tonnenschweren Fahrzeugen unterwegs sehen will, ignoriert die Realität auf unseren Straßen. Die Risiken für ungeschützte Verkehrsteilnehmende, wie Fußgängerinnen und Radfahrer sind offensichtlich. Hier braucht es mehr Verantwortung und weniger Risiko-Romantik. Die Bundesregierung ist gefordert, bei der nationalen Umsetzung klare Kante für die Sicherheit zu zeigen.“ Über den TÜV-Verband: Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen. |

Schon seit vielen Jahren gibt es diese Aktion ‚FOS‘ der Firma Limbächer aus Filderstadt. Bereits seit 2017 begleite ich als Instructor das beliebte Event. Wo hat man als „Nichtinhaber der Klasse A“ schon die Gelegenheit zu testen ob Motorrad fahren etwas für einen ist…
Am Samstag den 02.8.2025 starten die ersten beiden Gruppen wieder.
Manche erkennen bei der Aktion ‚FOS’auch das Motorradfahren nichts für sie ist. Dabei haben sie dann viel Geld gespart… den Führerschein beginnen und feststellen ‚is nix für mich‘ kostet definitiv mehrere hundert Euro.
Dann sei doch bei den nächsten Kursen dabei. Es gibt wieder freie Plätze:
02.08.2025 Samstag von 10 – 12 Uhr
02.08.2025 Samstag von 13 – 15 Uhr
05.08.2025 Dienstag von 14 – 16 Uhr
05.08.2025 Samstag von 17 – 19 Uhr
07.08.2025 Donnerstag 14 – 16 Uhr
07.08.2025 Donnerstag 17 – 19 Uhr
09.08.2025 Samstag von 10 – 12 Uhr
09.08.2025 Samstag von 13 – 15 Uhr
Hier kannst Du Dir direkt Deinen passenden Termin sichern…
Völlig legal auf einem extra für diesen Tag abgesperrten Übungsparcours. Professionelle Trainer zeigen Dir wie es geht – die komplette Leihausrüstung inkl. eines Motorrads mit ABS und der Sicherheitsbekleidung wird an diesem Tag zur Verfügung gestellt.
Wichtig: Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich!

Leistungen:
Inhalte: Kurze Einweisung in Theorie + Praxis: Anfahren, Schalten, Bremsen, Blickführung, Fahren in kleinen Gängen
Preis pro Teilnehmer: € 105,–
Ort: Treffpunkt ist Limbächer & Limbächer Biker`s World in Filderstadt
Dauer: Pro Teilnehmer ca. 90 Min. Fahrzeit
Motorräder: Aktuelle Ein- und Wiedereinsteiger Modelle!
Schutzausrüstung:

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Beitrag zum Erhalt der Fahrkompetenz älterer Führerscheinbesitzer:innen. Senior:innen bekommen von Expert:innen Hinweise für sicheres Fahrverhalten. TÜV-Verband plädiert für mehr Sachlichkeit in der Debatte. |
Vorschläge der EU-KommisionEin Vorschlag der EU-Kommission in der geplanten neuen Führerscheinrichtlinie erregt die Gemüter. Demnach soll die Fahrtauglichkeit von Senior:innen regelmäßig überprüft werden. Das Thema wurde zum Abschluss des 62. Verkehrsgerichtstags in Goslar wurde von Expert:innen für Verkehrssicherheit kontrovers diskutiert. Aktive Teilnahme am gesellschaftlichen LebenRichard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband: „Für ältere Menschen bedeutet der Führerschein, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Mit zunehmendem Alter treten jedoch körperliche und kognitive Beeinträchtigungen auf, die sich auf die Fahrkompetenz auswirken. Zum Erhalt der Fahrkompetenz im Alter empfiehlt der TÜV-Verband regelmäßige Feedbackfahrten für Führerscheinbesitzer ab 75 Jahren. Im Rahmen dieser Feedbackfahrten bewertet ein Experte die Fähigkeiten der Senioren und zeigt Potenziale auf, wie sie ihre Fahrkompetenz erhalten können. Damit tragen die Feedbackfahrten dazu bei, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und gleichzeitig die Mobilität älterer Menschen zu erhalten.“ Verkehr komplexer, Verkehrregeländerungen„Der Verkehr wird immer komplexer, Verkehrsregeln verändern sich und neue Fahrzeugtechnologien setzen sich durch. Feedbackfahrten bieten älteren Fahrern die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und sich mit neuen Entwicklungen vertraut zu machen. So können die Fahrten das Selbstbewusstsein älterer Fahrer stärken und tragen dazu bei, dass sie sich im Straßenverkehr weiterhin sicher fühlen.“ Sicherheit und individuelle Mobilität sollten erhalten bleiben„Die aktuelle intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der Fahreignung von Menschen über 75 Jahren ist grundsätzlich positiv. Dennoch ist es entscheidend, dass die Diskussion sachlich geführt wird. Es gibt keinen Grund, verbindliche ‚Zwangsuntersuchungen‘ der geistigen und körperlichen Mindestanforderungen für ältere Pkw-Fahrer einzuführen. Ebenso wenig ist es zielführend, keine Maßnahmen für eine sichere Verkehrsteilnahme im Alter zu ergreifen.“ Unfallstatistiken„Die Unfallstatistik zeigt: Ältere Autofahrer sind zwar seltener als der Durchschnitt der Bevölkerung in Unfälle verwickelt. Ist das aber der Fall, sind sie überdurchschnittlich häufig die Hauptverursacher. Bei den über 65-Jährigen ist das bei gut zwei Drittel der Unfälle der Fall (68 Prozent) und bei den über 75-Jährigen sogar bei 76 Prozent der Unfälle. Mit Blick auf die Verkehrssicherheit erfordert der demografische Wandel einen konstruktiven Dialog und die Suche nach Lösungen, die die Belange aller Verkehrsteilnehmer angemessen berücksichtigen. Die Einführung von Feedbackfahrten zielt darauf ab, individuelle Mobilität und Sicherheit für alle gleichermaßen zu erhalten.“ EU-Parlament EntscheidungenDas EU-Parlament wird voraussichtlich im Februar über die Reform der europäischen Führerscheinrichtlinie entscheiden. Der TÜV-Verband begrüßt die Pläne der EU-Mitgliedstaaten, einen Rechtsrahmen zu schaffen, der regelmäßige Feedback-Fahrten mit Führerscheininhabern ab 75 Jahren ermöglicht. Quelle: TÜV |
Meine vielfältigen Erfahrungen mit älteren Verkehrsteilnehmer zeigt deutlich das neuere Verkehrszeichen und Regeln unbekannt sind. Die Einführung ging an diesen Generationen vorbei. Durch die Veränderung in der Medienwelt erhalten diese die Informationen nicht mehr frei Haus geliefert. Zeitschriften wie die ADAC-Zeitung gibt es nur noch in drei verschiedenen Supermärkten. Zwar kostenfrei für Mitglieder, müssen jedoch dort abgeholt werden. Dies ist entweder nicht bekannt oder zu beschwerlich für die älteren. Um diese Informationen über die angebotenen Online-Plattformen abzurufen fehlen meistens die PC-Kenntnisse. Darüber hinaus haben sich Verhaltensweisen über Jahrzehnte ‚eingebrannt‘. Dazu gehören vor allem wichtige, zur Umsicht unbedingt notwendige Blicke zur Absicherung rundum. Diese sind sehr häufig einfach nicht mehr im Mindset oder können aufgrung körperlichen Versteifungen im Schulter/Nacken/Wirbelsäulenbereich nicht mehr wirksam eingesetzt werden.
Meiner Meinung nach wären angeordnete Feedback-Fahrten ab 75 Jahren notwendig. Der Personenkreis an älteren Fahrer:innen welche aktuell freiwillig Fahr-Fit-Checks buchen ist zu 90% nicht das Problem Klientel. Der sich verweigernde Teil ist sich meistens Bewußt, das es eventuell besser wäre, zur allgemeinen Sicherheit aller, kein Fahrzeug mehr zu führen.
Natürlich ist es nicht einfach diese Selbstständigkeit und Mobilität zu verlieren. Leider ist es manchmal aber nicht vermeidbar…
B. Eckert, Herausgeber | Fahrlehrer | Instructor & Moderator Zweiradsicherheit
25.7.2026 bis zum 30.10.2026

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