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Einschluss der ‚Fahrerlaubnisklasse A1‘ in die Fahrerlaubnisklasse B
Aufgrund der deutlich gestiegenen Unfallzahlen bei Leichtkrafträdern fordert die Deutsche Verkehrswacht (DVW) die geltenden Regelungen für den vereinfachten Erhalt einer Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugklasse wieder zurückzunehmen. Seit 2020 können Inhaber eines Autoführerscheins der Klasse B mit wenigen fahrpraktischen Stunden und ohne Prüfung eine Erweiterung für Motorräder der Klasse A1 bis 125 Kubikzentimetern Hubraum bekommen. Dokumentiert wird dies mit der Schlüsselzahl 196 im Führerschein.
Aus der Redaktion
An der Stelle ist noch einmal zu betonen: Die B 196 Schlüsselzahl -erweiterung auf 125ccm Zweiräder ist kein A1 Führerschein. Sie gilt aktuell nur in Deutschland und beihaltet keine Dreirädrigen Krafträder. Desweiteren ist kein Aufstieg auf eine tatsächliche A Klasse möglich. Berny
Die DVW-Präsidentin Kirsten Lühmann sieht angesichts der ernsten Entwicklung dringenden Handlungsbedarf: „Nach Einführung der neuen Führerscheinregelung haben sich die Unfallzahlen mit Leichtkrafträdern um 59 Prozent erhöht – nachdem sich die Bilanz in den Jahren zuvor positiv entwickelt hatte. Dadurch wird unmissverständlich klar, dass dieses Projekt im Sinne der Verkehrssicherheit gescheitert ist. Die Klasse B196 in der jetzigen Form muss abgeschafft werden.“
Unfallzahlen sprechen deutliche Sprache
Die Befürchtungen der DVW zu dieser Änderung haben sich leider bewahrheitet: Ein entsprechender Bericht der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) bestätigt die negative Entwicklung. Demnach sind in den Jahren 2015 bis 2019 die Unfallzahlen unter Beteiligung von Leichtkrafträdern in der betreffenden Personengruppe um etwa ein Drittel zurückgegangen. Nach Einführung der Klasse B196 verschlechterte sich die Bilanz deutlich. Im Vergleich von 2019 zu 2022 stiegen die Zahlen um 59 Prozent an.
Auch bei den bundesweit getöteten und schwerverletzten Leichtkraftradfahrern ist diese Entwicklung abzulesen. Während sich die Zahl von 2015 bis 2019 um 37 Prozent verringerte, stieg sie im Zeitraum von 2019 bis 2022 um denselben Wert an. Die Fahrer waren zudem auch deutlich häufiger Hauptverursacher des Unfalls.
Leichterer Zugang zu einer Hochrisikogruppe
Voraussetzung für die Klasse B196 ist ein Mindestalter von 25 Jahren und fünf Jahre Besitz des Pkw-Führerscheins. Für die Berechtigung muss lediglich eine Schulung mit neun Unterrichtseinheiten à 90 Minuten aus Theorie und Praxis absolviert werden. Eine unabhängige Prüfung gibt es nicht. Die DVW hatte schon zum Verordnungsentwurf unter anderem angemerkt, dass dies in keinem sinnvollen Verhältnis zum hohen Risiko auf Krafträdern steht. Motorräder haben eine mehr als zwanzigmal höhere fahrleistungsbezogene Unfallwahrscheinlichkeit als Pkw. Zudem sind die Fahrer relativ ungeschützt mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, woraus schwerere Unfallfolgen resultieren.
Kirsten Lühmann: „Motorradfahrende sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Für ihre aktive Sicherheit ist eine intensive und hochwertige Fahrausbildung unbedingt erforderlich. Das erreichen wir nicht mit einem Wochenendkurs.“
Elektrofahrräder und E-Scooter liegen nach wie vor im Trend. Wer morgens entspannt zur Arbeit radelt, weiß, warum. E-Bikes sind aber deutlich teurer als unmotorisierte Modelle und damit wachsen die Risiken. Worauf es bei der Absicherung dieser hochwertigen Räder zu achten gilt, weiß Janna Poll, ERGO Versicherungsexpertin.
Kurz abgestellt, nicht hingeschaut und das Fahrrad ist weg. In Deutschland wurden 2025 laut polizeilicher Kriminalstatistik rund 214.300 Fahrräder gestohlen, ein erheblicher Teil davon waren hochwertige E-Bikes. Die Schadensummen steigen: Pro gestohlenem Rad zahlten Versicherer laut GDV zuletzt im Schnitt 1.270 Euro, mehr als dreimal so viel wie vor 20 Jahren. Für den Versicherungsschutz gibt es bei Diebstahl im öffentlichen Raum zwei Optionen: „Entweder enthält die Hausratversicherung eine ausdrückliche Fahrradklausel, oder es besteht eine eigenständige E-Bike-Versicherung“, erklärt Janna Poll, ERGO Versicherungsexpertin. Wichtig: Die meisten Policen verlangen, dass das Rad angeschlossen ist, häufig mit Vorgaben zur Schlossklasse. Außerdem gelten in vielen Tarifen Zeitfenster oder Summenbegrenzungen, die es sich lohnt zu prüfen.
Wenn das Rad im Keller oder der privaten Garage steht und jemand einbricht, greift die Hausratversicherung auch ohne zusätzlichen Fahrradbaustein. „Sie erstattet in einem solchen Fall den sogenannten Wiederbeschaffungswert“, so die ERGO Expertin. Dieser Wert orientiert sich meist an dem Betrag, den ein neues gleichwertiges Rad kostet. Wer auf der sicheren Seite sein will, wirft trotzdem einen Blick in die Versicherungsbedingungen. Tipp: „Bei teuren E-Bikes kann es sich durchaus lohnen, die Summe der Hausratversicherung entsprechend anzupassen“, ergänzt Janna Poll.
Unebenes Pflaster, ein Schlagloch oder ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, schon kann das E-Bike im Graben liegen. Ist dann zum Beispiel der Rahmen verzogen oder die Steuerungselektronik kaputt, kann es schnell teuer werden. Und es stellt sich die Frage: Wie komme ich hier weg? E-Bikes wiegen deutlich mehr als klassische Fahrräder, lassen sich nicht ohne Weiteres vor Ort selbst reparieren und passen häufig nicht in den Kofferraum. Wer keine helfende Hand oder ein passendes Fahrzeug zur Stelle hat, sitzt fest. Gut ist es dann, wenn die Versicherung einen Mobilitätsschutz enthält. „Dieser übernimmt die Kosten für den Transport des E-Bikes und in manchen Fällen sogar die Kosten für eine Hotelübernachtung“, so die ERGO Expertin. Eine E-Bike Versicherung deckt je nach Police auch die Schäden durch Unfälle und Stürze ab: vom Reparaturkostenersatz bis hin zum Totalschaden. Auch Elektronikschäden durch Kurzschluss, Überspannung oder Feuchtigkeit sind bei einigen Tarifen eingeschlossen.
Tipp der Redaktion
E-Scooter dürfen nur von einer Person genutzt werden. Häufig sieht man zwei Personen auf dem E-Scooter stehen. Diese vergessen offensichtlich das die bestehende und notwendige Versicherung damit erlischt. Im Falle eines Falles besteht dann kein Versicherungsschutz. Berny
Lithium-Ionen-Akkus sind leistungsstark und genau das macht sie im Defektfall gefährlich. Entzündet sich ein Feuer, kann es sich wegen der hohen Energiedichte schnell ausbreiten. In drei von vier Fällen entsteht der Brand während des Ladens. Immer wieder brennen dann auch Keller oder Wohnungen. Mit drei einfachen Schutzmaßnahmen lässt sich die Brandgefahr deutlich reduzieren: Akku nie unbeaufsichtigt laden, defekte oder verformte Akkus sofort ersetzen und ausschließlich zugelassene Original-Ladegeräte verwenden. Und wenn doch etwas passiert? „Schäden am eigenen Hausrat, also etwa Möbel, Fahrräder oder sonstige Gegenstände im Keller übernimmt typischerweise die Hausratversicherung“, erklärt Poll. Schäden am Gebäude selbst sind Sache der Wohngebäudeversicherung. Bei Haftpflichtansprüchen Dritter schützt die Privat-Haftpflichtversicherung
Im Straßenverkehr kann trotz aller Vorsicht ein Unfall passieren. Wenn dabei auch andere Verkehrsteilnehmer verletzt werden, ist das besonders schlimm. Auf den Radler können außerdem Schadenersatzleistungen zukommen. Für Personen- und Sachschäden, die Radler anderen zufügen, springt die Privat-Haftpflichtversicherung
Extreme Wetterereignisse, die mit Starkregen und Überschwemmungen einher gehen, nehmen bundesweit zu. Steht das E-Bike im Keller und dieser läuft voll, haben Motor und Elektronik in der Regel einen Totalschaden. Standardmäßige Hausrat- oder E-Bike-Policen decken solche Elementarereignisse häufig nicht ab, dafür braucht es einen gesonderten Elementarschutz. „Wer das Rad regelmäßig im Keller parkt, sollte prüfen, ob dieser Baustein in der eigenen Police enthalten ist“, rät Janna Poll. Eine E-Bike Versicherung bietet mit ihrer Allgefahrendeckung oft einen weltweiten Rundum-Schutz gegen Zerstörung und Beschädigung über klassische Diebstahlrisiken hinaus.
Quelle: ERGO Group/Canva
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Verkehrswacht fordert Rücknahme von Regelungen zum Einschluss der Fahrerlaubnisklasse A1 in die Fahrerlaubnisklasse B Aufgrund der deutlich gestiegenen Unfallzahlen bei Leichtkrafträdern fordert die Deutsche Verkehrswacht (DVW) die geltenden Regelungen für den vereinfachten Erhalt einer Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugklasse wieder zurückzunehmen. Seit 2020 können Inhaber eines Autoführerscheins der Klasse B mit wenigen fahrpraktischen Stunden und ohne Prüfung eine Erweiterung für Motorräder der Klasse A1 bis 125 Kubikzentimetern Hubraum bekommen. Dokumentiert wird dies mit der Schlüsselzahl 196 im Führerschein. Die DVW-Präsidentin Kirsten Lühmann sieht angesichts der ernsten Entwicklung dringenden Handlungsbedarf: „Nach Einführung der neuen Führerscheinregelung haben sich die Unfallzahlen mit Leichtkrafträdern um 59 Prozent erhöht – nachdem sich die Bilanz in den Jahren zuvor positiv entwickelt hatte. Dadurch wird unmissverständlich klar, dass dieses Projekt im Sinne der Verkehrssicherheit gescheitert ist. Die Klasse B196 in der jetzigen Form muss abgeschafft werden.“ Unfallzahlen sprechen deutliche SpracheDie Befürchtungen der DVW zu dieser Änderung haben sich leider bewahrheitet: Ein entsprechender Bericht der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) bestätigt die negative Entwicklung. Demnach sind in den Jahren 2015 bis 2019 die Unfallzahlen unter Beteiligung von Leichtkrafträdern in der betreffenden Personengruppe um etwa ein Drittel zurückgegangen. Nach Einführung der Klasse B196 verschlechterte sich die Bilanz deutlich. Im Vergleich von 2019 zu 2022 stiegen die Zahlen um 59 Prozent an. Leichterer Zugang zu einer HochrisikogruppeVoraussetzung für die Klasse B196 ist ein Mindestalter von 25 Jahren und fünf Jahre Besitz des Pkw-Führerscheins. Für die Berechtigung muss lediglich eine Schulung mit neun Unterrichtseinheiten à 90 Minuten aus Theorie und Praxis absolviert werden. Eine unabhängige Prüfung gibt es nicht. Die DVW hatte schon zum Verordnungsentwurf unter anderem angemerkt, dass dies in keinem sinnvollen Verhältnis zum hohen Risiko auf Krafträdern steht. Motorräder haben eine mehr als zwanzigmal höhere fahrleistungsbezogene Unfallwahrscheinlichkeit als Pkw. Zudem sind die Fahrer relativ ungeschützt mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs, woraus schwerere Unfallfolgen resultieren. Kirsten Lühmann: „Motorradfahrende sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Für ihre aktive Sicherheit ist eine intensive und hochwertige Fahrausbildung unbedingt erforderlich. Das erreichen wir nicht mit einem Wochenendkurs.“ BDA Redaktion:Generell ist es nicht der kleine Motorradführerschein welcher zu diesesn häufigen Unfällen führt. Wenn die B196 Ausbildung in der Fahrschule ernst genommen und entsprechend der Klasse A1 Ausbildung geltenden Regeln stattfindet, sind die Führer der 125 ccm Klasse gut ausgebildet. Allerdings können wir innerhalb der Fahrschulbranche ganz unterschiedliche Herangehensweisen beobachten. Gefordert werden vom Gesetzgeber mindestens 10 x 45 Minuten praktische Ausbildung. Wird vom Fahrlehrer erkannt das dies beim einzelnen noch nicht ausreichend ist kann die Ausstellung der Bescheinigung ja auch verweigert werden. Werden dann weitere Fahrstunden gemacht um die allgemeine Verkehssicherheit sowie des Fahrzeugführers zu gewährleisten werden die Unfallzahlen zurückgehen. Anstatt die Erweiterung abzuschaffen müsste die Anzahl der zu leistenden praktischen Fahrstunden, z.B. auf mindestens 15 erhöht werden. Mögliche Maßnahmen Gesetzgeber:
wären zum Beispiel meine Vorschläge |
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV), der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und seine Leadagentur Scholz & Friends machen passend vor Silvester mit humorvollen Motiven auf die Gefahren von Alkohol am Steuer aufmerksam.
Zum Jahreswechsel bündeln die Werbeagentur Scholz & Friends sowie der Fachverband Außenwerbung erstmals gemeinsam ihre Kräfte, um ein sichtbares Zeichen gegen Alkohol am Steuer zu setzen. Im Rahmen der Initiative #mehrAchtung werden die neuen Motive der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ am 30. und 31. Dezember flächendeckend auf nahezu allen digitalen Werbeflächen in Berlin ausgespielt.
Unter der Headline „Wenigstens ist er nicht mehr gefahren“ greifen die Motive typische Situationen auf, in denen Menschen alkoholisiert auf absurde, schräge oder grenzwertig lustige Ideen kommen. Der Humor dient dabei nicht der Verharmlosung, sondern als bewusster Perspektivwechsel: Egal wie dumm die abgebildete Situation an sich auch scheint – die entscheidende, lebensrettende Entscheidung war, nicht mehr selbst zu fahren.
Dies ist auch ein immer wiederkehrendes Thema in den theoretischen Lektionen des Grundstoffes für die Führerscheinausbildung zu allen Klassen. Meiner Meinung nach sollte eigentlich schon lannge die 0,0 Promile Grenze gelten. Generell, nicht nur für Fahranfänger in der Probezeit und bis zur Vollendung des 21ten Lebensjahrs. B.Eckert, Fahrschulihaber & Instructor für Zweiradsicherheit
Die Kampagne ist Teil der Initiative #mehrAchtung des Bundesministeriums für Verkehr und des Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Sie adressiert Verkehrsteilnehmende auf Augenhöhe und setzt gezielt auf Alltagsnähe statt Abschreckung.
Nicht nur zu Silvester ist Alkohol am Steuer ein zentrales Risiko: Laut Statistiken der Verkehrsunfallforschung kommt es rund um den Jahreswechsel überdurchschnittlich häufig zu alkoholbedingten Verkehrsunfällen – oft mit schweren oder tödlichen Folgen. (Quelle: https://service.destat…lkalender/)
Die Kampagne greift diese Realität auf und übersetzt sie in eine moderne, zugängliche Bildsprache.
Marielle Wilsdorf, Partnerin und Kreativgeschäftsführerin bei Scholz & Friends, sagt: „Was mir an der Idee gefällt: Man fühlt sich ertappt. Vermutlich jede und jeder war schon einmal in einer Situation, in der man alkoholisiert dummes Zeug gemacht hat. Das ist menschlich – solange man sich eben nicht mehr hinters Steuer setzt. Dass ein Bundesministerium diesen lebensnahen, humorvollen Zugang wagt, ist mutig. Die Motive kommen direkt aus der Lebensrealität der Zielgruppe und wirken gerade deshalb.“
Auch die Mediapartner betonen die besondere Zusammenarbeit: „Auf den digitalen Stadtinformationsanlagen im öffentlichen Raum entfaltet diese wichtige Botschaft ihre volle Wirkung. Dort, wo sich Menschen bewegen, werden sie informiert und unmittelbar zum Nachdenken angeregt. Wir hoffen, dass das Medium so dazu beitragen kann, unsere Gesellschaft sicherer zu machen.“, so Kai-Marcus Thäsler, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Aussenwerbung.
Die Motive werden parallel auch auf den Social-Media-Kanälen der Partnerallianz für #mehrAchtung ausgespielt.
Flankierend richtet sich das Bundesministerium für Verkehr dort mit einem direkten Community-Appell an die Öffentlichkeit: „Wenn Alkohol im Spiel ist, bleiben Auto, E-Scooter, Rad und Roller stehen. Guten Rutsch und sichere Heimfahrt! Danke, dass ihr auch im Silvester-Trubel #mehrAchtung zeigt.”
Die Aktion ist Teil der langfristig angelegten Verkehrs-sicherheitsarbeit von „Runter vom Gas“, die seit 2008 von Scholz & Friends entwickelt und umgesetzt wird. Sie unterstützt die Vision Zero der Bundesregierung und richtet sich an rund 70 Millionen Verkehrsteilnehmende in Deutschland.
Die Scholz & Friends Family gehört zu den führenden Agenturgruppen im deutschsprachigen Raum. Sie steht für orchestrierte Marketing- und Kommunikationslösungen auf Basis strategischer Kompetenz und kreativer Exzellenz. Die Agenturen der Scholz & Friends Family verbinden datenbasierte Insights, Kreativität und Technologie, um differenzierende Markenerlebnisse und Nutzererfahrungen zu entwickeln. Aufgestellt als Gruppe von Spezialagenturen bietet die Scholz & Friends Family das gesamte Spektrum moderner Kommunikationslösungen. Die Scholz & Friends Family hat Standorte in Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Wien und Zürich. s-f.com | linkedin | instagram
Der Führerschein soll billiger werden. Bereits im Oktober legt Verkehrsminister Schnieder dafür einen groben Plan vor. Jetzt sagt er deutlich, dass dieser nicht so schnell umgesetzt werden kann, wie manch einer womöglich hofft.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat angehende Fahrschüler davor gewarnt, in der Hoffnung auf sinkende Preise den Führerscheinerwerb auf die lange Bank zu schieben. „Wir geben den Fahrschulen Optionen und Freiheiten – wie sich das konkret auf die Preise auswirkt, wird der Markt regeln. Ein Abwarten lohnt sich daher nicht“, sagte Schnieder den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wer jetzt startet, vermeidet lange Wartezeiten und gewinnt frühzeitig Mobilität und Unabhängigkeit.“
BON-Media: Wenn Simulatoren eingesetzt werden, müssen diese teuer erworben werden. Fachpersonal wird benötigt für Einweisungen und Überwachung… Wo sollten also Kosten gsenkt werden?
Der CDU-Politiker hatte jüngst Eckpunkte für einen bezahlbareren Führerschein vorgelegt, gibt aber zu bedenken: „Wenn in Abstimmung mit den Bundesländern alles rund läuft, kann das Gesetz Anfang 2027 in Kraft treten. Dann wird es aber nicht unmittelbar billiger.“ Zugleich bekräftigte Schnieder, dass er Führerscheinkosten von durchschnittlich 3500 Euro für zu hoch halte: „Im ländlichen Raum ist der Führerschein unerlässlich. Und es kann nicht sein, dass man bei zwei Kindern fast im fünfstelligen Bereich landet. Das geht an den Bedürfnissen der Menschen vorbei.“
BON-Media: Legt man die durchschnittlichen Führerscheinkosten auf eine Nutzungsdauer von ca. 60 Jahren um, erhält man jährliche Kosten von ca. 59,–€. Darüber hinaus kann man für die Führerscheine der Kinder auch Gelder ansparen. Weniger unsinnige teure Geschenke, mehr Geld auf einem Tagesgeldkonto… ergibt dann das Polster für den Führerschein.
Die geplante Experimentierklausel, bei der nahe Angehörige Probefahrten mit Fahrschülern absolvieren sollen, verteidigte Schnieder gegen die Kritik der Fahrschulen: „In Österreich funktioniert es. Aber wir packen es bewusst mit spitzen Fingern an.“
BON-Media: Woran wird in Österreich gemessen das es funktioniert? Spricht man mit Fahrlehrern finden sie es bedenklich das Verkehrsteilnehmer, die jeden Tag sichtbar und bewusst gegen Verkehrsrichtlinien verstoßen, junge Fahranfänger als Laien einlernen sollen.
Mitte Oktober hatte Schnieder Eckpunkte zur Novelle des Führerscheins vorgelegt. Die Reform zielt auf Vereinfachungen und mehr digitale Lösungen ab. So soll etwa der Katalog von 1169 Fragen für die theoretische Prüfung um ein Drittel reduziert werden. Die Pflicht zu Präsenzunterricht in Fahrschulen soll entfallen und Wissen auch nur über digitale Wege wie Apps vermittelt werden können.
BON-Media: Corona hat es gezeigt… eine reine online Theorieusbildung führte zu deutlich weniger Wissen zu Beginn der praktischen Ausbildung. Ebenso haben sich seit jener Zeit die Prüfungsergebnisse deutlich verschlechtert. Präsenz Unterricht gemischt mit Online Einheiten sind da eher sinnvoll. Das der Fragenkatalog verschlankt und die Fragestellung vereinfacht wird ist allerdings tatsächlich notwendig.
In der praktischen Ausbildung sollen öfter Fahrsimulatoren eingesetzt werden können, statt direkt auf der Straße zu fahren. Vorgesehen sind auch weniger verpflichtende Sonderfahrten wie nachts oder auf Autobahnen. In der praktischen Prüfung soll die Fahrzeit auf 25 Minuten verkürzt werden. Üblich ist für Pkw-Führerscheine derzeit eine Prüfungsdauer von 55 Minuten.
BON-Media: Geht Sicherheit im Straßenverkehr an den Bedürfnissen der Menschen vorbei? Es gibt Gründe warum junge Menschen heute mehr Fahrstunden benötigen. Das heutige Verkehrsaufkommen, komplexe Starßenführungen mit mehreren Fahrstreifen in viele Richtungen… Gerade die Sonderfahrten sind sehr wichtig für einen schnellen und sicheren Fortschritt in der Praxisausbildung. Vor allem Nachts sieht die Welt hinter dem Steuer deutlich anders aus. Das will man kürzen?? Darüber hinaus wird in der praktischen Prüfung, unter Anleitung eines Tablets, von den Prüfern strenger in Einzelpunkten gewertet. Sind Wiederholungsprüfungen notwendig wird es natürlich deutlich teurer. Dies liegt jedoch nicht an einer schlechten Ausbildung in der Faahrschule. Viel mehr Fahrschüler unterliegen heutzutage einer deutlich höheren Prüfungsangst.
Laut Bundesverkehrsministerium werden für einen Pkw-Führerschein der Klasse B derzeit im Schnitt rund 3400 Euro fällig. Union und SPD hatten die Reform im Koalitionsvertrag vereinbart. Die Verkehrsminister der Länder betonten unisono, dass sie die Pläne Schnieders unterstützten.
BON-Media: Legt man die Zahlen des Bundesverkehrsministerium für einen durchschnittlichen Führerschein zugrunde legt sind es pro Jahr, bei einer Nutzungsdauer des Führerscheins von 60 Jahren, 56,66 € für ein flexibles und mobiles Leben. Pro Monat gerade mal 4,72 €… weniger als heutzutage für einen Capuccino bezahlt werden muss. Mit dem Führerschein ist es jedoch wie mit Weihnachten: Jedes Jahr für viele ganz überraschend am 24.12. plötzlich da.
Ein Fahrzeug sicher zu führen heißt vorausschauend und vorrausdenkend hinter dem Steuer zu sitzen. In kleinen Häppchen das Geld für den Führerschein der heranwachsenden Kinder zu parken entspricht dieser herangehensweise.
Quelle: ntv.de, mpa/dpa
Überarbeitet für BON-Media: B.Eckert
Führerschein-Anmeldungen brechen im November um über 20 Prozent ein. Das ist die Folge des unausgereiften Plans des Verkehrsministeriums: Schon jetzt gefährdet er die Branche, verursacht erhebliche Umsatzeinbrüche und führt zu einem völlig sinnlosen Ausbildungsstau. Gleichzeitig wird der Plan keinesfalls, wie angekündigt, zu einem günstigeren Führerschein führen, sondern die Kosten eher in die Höhe treiben, warnen Branchenexperten.
Berny: „Nun zeigt sich genau, was seit Monaten in der Branche diskutiert wird. Zum Fahrlehrerkongress am 14/15.11.2025 erschien Schnieder für genau 15 Minuten. Keine Fragen vorher, kurze nichtssagende Rede, keine Fragen danach… weg war er. Hier wird ganz klar die Rechnung ohne den Wirt gemacht. B. Eckert Fahrschulleiter, Sicherheitsinstructor Zweirad: Simulatorausbildung inkl. Kompetenzprüfung (wo ist die Realität), Laienausbildung von Verkehrsteilnehmern die selber zum Großteil bewusst gegen Verkehrsregeln verstoßen und behindern und gefährden… wo bleibt die Qualität um die Sicherheit der Fahranfänger zu gewährleisten? Wollen Eltern tatsächlich jedesmal zittern wenn ihre jungen Fahrer:innen auf der Straße unterwegs sind. Da bin ich froh das meine Kinder schon lange und sicher am Verkehr teilnehmen. Wo genau soll der Führerschein billiger werden? Simulatoren haben Anschaffungskosten, Fachpersonal für die Einweisungen wird benötigt und erzeugen ebenfalls Kosten. Dieser Artikel der Moving e.V. zeigt genau auf wo die Probleme verankert sein werden. Daher kann ich meinerseits ebenfalls nur betonen… die Pläne von Verkehrsminister Schnieder sind gefährlich. Und betrachten wir die Kosten für den Führerschein doch mal von einer anderen Seite. Bei durchschnittlichen Kosten von 3’228 € und einer Nutzungsdauer von 60 Jahren sind das pro Jahr 53,
80 €. Ein lächerlicher Betrag für eine Qualitativ hochwertige Ausbildung um die Sicherheit in unserem Straßenverkehr zu gewährleisten. Für jede Menge Blödsinn gibt unsere Regierung Unsummen aus. Da wäre doch eine Unterstützung der Eltern bei den Führerscheinkosten viel angebrachter“
Die jüngsten Zahlen aus Fahrschulen in ganz Deutschland zeigen laut einer Erhebung der MOVING International Road Safety Association e.V. eine alarmierende Entwicklung: Im November 2025 lagen die Anmeldungen über alle Führerscheinklassen hinweg (A, B, C und D) im Durchschnitt um 20 Prozent niedriger als im November 2024. Regionale Unterschiede fallen dabei deutlich ins Gewicht: In städtischen Gebieten wie Hamburg waren die Rückgänge sogar deutlich stärker. Dieser drastische Einbruch ist die erste spürbare Folge des Plans des Bundesverkehrsministeriums, den theoretischen Präsenzunterricht vollständig abzuschaffen und durch digitalen Distanzunterricht sowie Lern-Apps zu ersetzen.
Die Ankündigung von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), der Führerschein könne dadurch günstiger werden, hat schon jetzt eine massive Verunsicherung ausgelöst. Fahrschulen berichten von erheblichen Umsatzeinbußen, viele Betriebe stehen vor existenziellen Problemen, und gleichzeitig entsteht ein völlig unnötiger Ausbildungsstau, weil zahlreiche Interessenten ihre Anmeldung aufschieben. „Dabei ist nach wie vor völlig unklar, welches Einsparpotenzial der Minister tatsächlich erwartet oder welcher Preisrahmen für einen Führerschein künftig als realistisch gelten soll. Was jetzt dringend erforderlich ist, ist Planungssicherheit für die Fahrschulen und Transparenz für die Fahrschüler“, fordert Jörg-Michael Satz, Präsident der MOVING International Road Safety Association e.V.. „Das Ministerium sollte sich in der Sache klar positionieren und einen Zeitraum nennen, ab wann der Führerschein ‚billiger‘ wird.“
Dabei bezweifeln Experten aus Fahrschulen, Fahrlehrerverbänden und der Aus- und Weiterbildung stark, dass der Führerschein durch die Digitalreform günstiger wird. Denn reiner Online-Unterricht verankere sicherheitsrelevante Inhalte nachweislich schlechter, insbesondere bei jungen Menschen. Was in der Theorie nicht gelernt wird, müsse später mühsam und teuer in zusätzlichen Fahrstunden nachgeholt werden – das wird die Kosten für den Führerschein eher unkontrolliert in die Höhe treiben als sie zu senken.
Jörg-Michael Satz bestätigt, dass die Fahrschulen bundesweit einen Rückgang von durchschnittlich 20 Prozent melden. „Vor allem in den Städten ist der Einbruch deutlich. Hamburg und Frankfurt berichten sogar von Rückgängen bis zu 50 Prozent“.
Michael Witt vom Fahrlehrerverband Hamburg äußert sich dazu ebenfalls besorgt: „Wir vermerken hier in Hamburg bereits deutliche Anmeldungsrückgänge seit der Bekanntgabe des Schnieder Reformplans. Das führt dazu, dass die Fahrschulen aktuell ihre Ressourcen nicht effizient planen können. Wir brauchen dringend eine klare Perspektive von Seiten der Politik, sonst wird 2026 ein wirtschaftliches Desaster.“
Der Einbruch betrifft nicht nur Fahrschüler, sondern auch die Fahrlehrerausbildung. Viele Berufsanwärter fragen sich, ob es angesichts der politischen Unsicherheit überhaupt noch sinnvoll ist, Fahrlehrer zu werden. Wenn weniger Nachwuchs ausgebildet wird, verstärkt dies den Fachkräftemangel und führt langfristig zu Engpässen in Prüfungen und Fahrstunden.
Sascha Fiek, Geschäftsführer des VPZ – verkehrspädagogisches Zentrum Freiburg GmbH und selbst Fahrlehrer äußert sich besorgt: „Ein solcher Ausbildungsstau belastet nicht nur Fahrschüler, sondern gefährdet auch die Verkehrssicherheit, da qualitativ hochwertige Theorie- und Praxisausbildung Zeit, Struktur und qualifiziertes Personal erfordert.“
Hinzu kommen indirekte Auswirkungen auf systemrelevante Führerscheinklassen wie C und D – und damit auf Logistik, Lieferverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr.
Die Fahrschulbranche unterstützt Digitalisierung ausdrücklich – allerdings als Ergänzung und nicht als Ersatz für eine fundierte theoretische Ausbildung. „Wir brauchen eine moderne, pädagogisch durchdachte Weiterentwicklung der Fahrausbildung“, so Jörg-Michael Satz. „Was wir nicht brauchen, sind kurzsichtige Ankündigungen, die enorme Schäden verursachen, Ausbildungsprozesse blockieren und am Ende weder Kosten senken noch die Sicherheit erhöhen.“
MOVING ist eine Interessenvertretung von europäischen Verkehrsverlagen und Unternehmen, die im Bereich der Fahrerausbildung tätig sind. Seit 2012 will MOVING für und mit seinen Mitgliedern einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Förderung der Aufklärung und Unfallverhütung in den Bereichen Verkehrssicherheit, Verkehrserziehung und Verkehrssicherheitsausbildung sowie die damit verbundene Berufskraftfahrerausbildung und Führerscheinprüfung in Europa und weltweit. MOVING ist Mitglied der CIECA/Internationalen Kommission für Fahrprüfungen (Brüssel), des ETSC/Europäischen Verkehrssicherheitsrates (Brüssel) und der EU-Charta für Straßenverkehrssicherheit.
Wie, Du weißt noch nichts davon??? Jetzt aber schon, keine Ausrede mehr !!!
Glühwein Party bei Harley-Davidson Stuttgart in Korntal. Auch 2025 findet wieder die Traditionsreiche Glühwein Party statt. Nach der 40 Jahre Hearley-Davidson Stuttgart Party im Sommer ein weiteres Jahreshighlight zum Saisonende.

Ziel der Aufbauseminare (ASF) ist es, Dich als verkehrsauffällig gewordene Fahranfänger:in zu motivieren, sich künftig verantwortungsvoll zu verhalten. Durch Deine Teilnahme am ASF soll ein sicheres und rücksichtsvolles Fahrverhalten erreicht werden. Problematische Einstellungen zum Verhalten im Straßenverkehr sollen verändert, das Risikobewusstsein gefördert und die Gefahrenerkennung verbessert werden.
Ein ASF muss besucht werden, wenn das Kraftfahrt-Bundesamt für Fahrende in der Probezeit ein A-Delikt oder das zweite B-Delikt registriert hat. Es informiert die zuständige Fahrerlaubnisbehörde. Diese fordert Dich als auffällig gewordenen Fahranfänger:in dann auf, an einem Aufbauseminar teilzunehmen. Die Teilnahmebescheinigung darüber ist innerhalb einer bestimmten Frist, in der Regel acht Wochen, vorzulegen.
Die große Mehrheit der auffällig gewordenen Fahranfänger:innen, nämlich alle, deren Verstoß nicht im Zusammenhang mit dem Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, muss an einem ASF in einer Fahrschule teilnehmen. Da wir die sogenannte Seminarerlaubnis besitzen kannst Du an einem der in Berny’s Drive Academy stattfindenden ASF-Seminare teilnehmen.
Bist Du allerdings in der Probezeit unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gefahren und bist auffällig geworden, genügt ein normales ASF-Seminar nicht. Du musst dann an einem besonderen ASF teilnehmen. Diese Seminare werden durch dafür ausgebildete und zugelassene Verkehrspsychologinnen und Verkehrspsychologen durchgeführt. Sie bestehen aus einem Vorgespräch und drei Sitzungen je 180 Minuten.
Insgesamt vier Sitzungen mit je 135 Minuten Dauer, zuzüglich Pausen.
Eine 30-minütige Beobachtungsfahrt findet zwischen der ersten und zweiten Sitzung statt.
Dauer:
Das Seminar muss in der Regel auf einen Zeitraum von 2 bis maximal 4 Wochen verteilt werden.
Am Ende erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, die sie bei der Behörde einreichen müssen.
Ein Punkteabbau findet durch die Teilnahme nicht statt.

4 Jahrzehnte – das feiert das Korntaler Team mit großer Dankbarkeit.
Dazu benötigen sie natürlich vor allem Dich… deswegen bist Du eingeladen zur Jubiläumsparty am Samstag, den 10. Mai.
Ab 9 Uhr erlebst Du:

Das Team von Harley-Davidson® Stuttgart freut sich wenn Du dabei bist. Also: Save the Date… da gibt es keine anderen Termine die wichtiger sind ;o))) Berny
Für alle die nicht wissen wo sie hin müssen:
Zuffenhauser Strasse 93
70825 Korntal
Du hast Fragen zum Termin:
info@harley-davidson-stuttgart.de