Vorausschau beim Autofahren im Winter

Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

Glatteis und Nässe steigern im Winter schnell die Rutschgefahr für Autofahrer. Auch die Sicht ist durch Schnee, Nebel und Dunkelheit häufig beeinträchtigt. Wer in der kalten und dunklen Jahreszeit mit dem Pkw unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig fahren. Peter Schnitzler, Kfz-Experte von ERGO, weiß, worauf zu achten ist, um auch im Winter sicher an das gewünschte Ziel zu kommen. Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, klärt außerdem auf, ob es Pflicht ist, die Scheiben freizukratzen.

Das Auto auf die kalten Temperaturen vorbereiten

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt und die Temperaturen sinken, heißt es wieder: Reifen wechseln. Spätestens bei Glatteis und Schnee ist die Fahrt mit Winterreifen Pflicht. Darüber hinaus gibt es weitere Vorkehrungen, die Autofahrer treffen sollten, um auf den Wintereinbruch vorbereitet zu sein. „Dazu gehört zum Beispiel das Überprüfen von Beleuchtung, Batterie und Scheibenwischer“, rät Peter Schnitzler, Kfz-Experte von ERGO. „Das Frostschutzmittel gilt es aufzufüllen sowie Eiskratzer und Handfeger in den Wagen zu legen. Am besten eignet sich ein Modell aus Kunststoff mit einer rauen und einer glatten Kante, um die Eisschicht auf den Scheiben optimal zu entfernen.“ Schnitzler empfiehlt außerdem, nur mit mäßigem Druck die Scheiben zu kratzen – das vermeidet Beschädigungen.

Fahrverhalten anpassen

Die richtige Vorbereitung allein reicht nicht aus, um im Winter sicher unterwegs zu sein. Entscheidend ist vor allem, das Fahrverhalten an die winterlichen Straßenverhältnisse anzupassen. Nicht nur Eis und Schnee auf den Straßen, sondern auch der Wechsel zwischen glattem, rutschigem und trockenem Asphalt macht das Autofahren im Winter gefährlich. „Um bei diesen Straßenverhältnissen Rutschen zu vermeiden, heißt es daher, die Geschwindigkeit anzupassen, vorausschauend zu fahren, genügend Abstand zu anderen Fahrzeugen zu halten und mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen“, so der Kfz-Experte. „Für einen besseren Halt auf der Straße sorgt zudem das Fahren in einem möglichst hohen Gang mit einer niedrigen Drehzahl.“ Ruckartige und hektische Lenkbewegungen sollten Autofahrer unbedingt vermeiden und tagsüber das Tagfahr- oder Abblendlicht einschalten. „Wer ein besseres Gefühl für die herrschenden Bedingungen bekommen möchte, kann auf einer freien Strecke eine kurze Bremsprobe durchführen“, ergänzt Schnitzler.

Eiskratzen – Pflicht oder Kür?

Ist das Auto komplett unter einer weißen Schneedecke begraben, kann das Freiräumen schnell mühsam sein und viel Zeit kosten. Vor allem auf dem Weg zur Arbeit scheint es da verlockend, nur mit einem kleinen Sichtfenster loszufahren. „Das kann jedoch schnell nach hinten losgehen“, warnt Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH. „Denn laut § 23 der Straßenverkehrsordnung sind Autofahrer dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Sicht nicht beeinträchtigt ist. Die Scheiben und auch die Rückspiegel sollten also von Schnee und Eis befreit werden. Ebenso müssen die Kennzeichen sowie nach § 17 StVO Scheinwerfer, Rücklichter und Blinker frei sein. Der nachfolgende Verkehr darf nicht durch Schneelawinen oder Eisstücke etwa vom Autodach gefährdet werden. Natürlich können diese auch beim Bremsen auf die eigene Frontscheibe rutschen. Schnee auf der Motorhaube kann schnell die eigene Sicht beeinträchtigen, Schnee auf dem Kofferraumdeckel dem nächsten Auto auf die Windschutzscheibe geraten. Es empfiehlt sich also, das ganze Auto von Schnee und Eis zu befreien.“ Wer dies unterlässt, riskiert unter anderem ein Bußgeld und muss mit einer Teilschuld im Falle eines Unfalls rechnen.

 

Besonders gefährlich: Blitzeis

Im Winter sorgt vor allem plötzlich auftretendes Blitzeis für spiegelglatte Straßen und Unfälle. Autofahrer, die ins Rutschen geraten, können sich meist nicht auf technische Hilfsmittel wie das Antiblockiersystem (ABS) oder das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) verlassen. Der Kfz-Experte von ERGO empfiehlt daher, auf die Warnhinweise für Blitzeis wie leise Abrollgeräusche der Reifen, ein unnatürliches Lenkverhalten oder durchdrehende Reifen zu achten und das Fahrverhalten entsprechend anzupassen. Das heißt, den Verkehr aufmerksam zu beobachten, vorausschauend zu fahren und einen bis zu dreimal größeren Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern einzuhalten. Dies gilt besonders auf Brücken, Kuppen, wenig befahrenen Straßen und in Waldgebieten. „Wer bei Glatteis und Schnee auf das Autofahren verzichten kann, sollte den Wagen am besten stehen lassen – das ist am sichersten“, so Schnitzler.

Bildmaterial und Text:  (Quelle: ERGO Group)Weitere Bearbeitung und Ergänzungen: Berny

Über die ERGO Group AG
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in über 20 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ihren Privat- und Firmenkunden ein breites Produktportfolio in allen wesentlichen Versicherungssparten sowie vollumfängliche Assistance- und Serviceleistungen. Unter dem Dach der ERGO Group AG steuern mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG und ERGO Technology & Services Management AG drei Einheiten die Geschäfte und Aktivitäten der ERGO Group. In diesen sind jeweils das deutsche und internationale Geschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen gebündelt. Rund 38.700 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte ERGO einen Versicherungsumsatz von 20,1 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 721 Millionen Euro.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Spezialisiert auf Harley-Davidson Insurance Services ist Nena natürlich auch Ansprechpartnerin für alle ERGO Leistungen.

Nena Spretnjak

78806 Kornwestheim

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Mobil   0151 2538 5407

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Klasse AM

Klasse AM

Mit dem AM-Führer­schein ab 15  losflitzen

Mindestalter sowohl für den Mofaschein (max. 25km/h) und die Klasse AM (max. 45 km/h) ist 15 Jahre. Lohnt sich der Mofaschein heutzutage noch? In meinen Augen nicht. Daher starten wir erst mit der Führerscheinklasse AM durch. Denn: Mit dem Roller- oder Moped-Führerschein, der 50ccm Hubraum Klasse, darfst Du bauartbedingt mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 45 km/h unterwegs sein.

Hier findest Du alle Info’s, die Voraussetzungen und Merkmale der Führerscheinklasse AM:

Alle Infos zur Klasse AM:

AUSBILDUNG

  • Mindestalter: 15
  • Ausbildung: Theorie und Praxis
  • Prüfung: Theorieprüfung und praktische Prüfung

STUNDENPENSUM

  • Theorie-Doppelstunden à 90 Minuten
  • Bei Ersterteilung: 12 Doppelstunden Theorie
  • Bei Erweiterung: 6 Doppelstunden Theorie
  • Zusatzstoff: 2 Doppelstunden Theorie KL A
  • Praxis-Übungsstunden: nach Bedarf

VORAUSSETZUNGEN

  • Biometrisches Passfoto
  • Sehtest
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung

MERKMALE

Zweirädrige Kleinkrafträder mit
  • bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von max. 45 km/h
  • Hubraum max. 50 ccm bei Verbrennungsmotor
  • Leistung max. 4 kW bei Elektromotor

DREIRÄDRIGE KLEINKRAFTRÄDER MIT
  • bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von max. 45 km/h
  • Hubraum max. 50 ccm bei Fremdzündungsmotoren
  • Leistung max. 4 kW bei Diesel-/Elektromotor

VIERRÄDRIGE LEICHT-KFZ MIT
  • bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von max. 45 km/h
  • Hubraum max. 50 ccm bei Fremdzündungsmotoren
  • Leistung max. 4 kW bei Diesel-/Elektromotor
  • Leermasse max. 425 kg

Klasse A Christmas Spezial

Motorrad fahren und kulinarisch geniessen…

Biken und gutes Essen, diese zwei Dinge gehören für mich persönlich unbedingt zusammen. Auf meinen vielen Touren mit dem Bike, egal ob privat oder bei der Motorrad Ausbildung, gehören Pausen mit in tollen Gastro’s einfach dazu. Du hast noch keinen Motorrad Führerschein und möchtest diese Erlebnisse ebenfalls haben??

KL A Weihnachts Spezial 2024

  • 200 € Grundbetrag bei Online Anmeldung bis 24.12.24  sparen
  • TasteTwelve Einladungs-Restaurantführer (Wert ca. 450 €)

Berny’s Drive Academy hilft Dir das zu realisieren. Melde Dich doch gleich an um den Motorrad Füherschein 2025 zu machen. Online Anmeldungen bis zum 24.12.2024 erhalten den kulinarischen Restaurantführer TasteTwelve 2025 geschenkt.

Zudem sparst Du Dir 200 € am Grundbetrag.

Genau jetzt in dieser kälteren Jahreszeit ist ein guter Zeitpunkt um sich mit der Theorie zum Klasse A Führerschein zu beschäftigen. Für Führerscheininhaber KL B sind nur 6 Doppelstunden Grundstoff sowie 4 Doppelstunden spezifisch für die Klasse A zu absolvieren. Dann heißt es lernen per ‚Fahren lernen App‘ und Ende Januar, Anfang Februar die Theorie Prüfung zu machen. Wenn dann die wärmeren Tage kommen kann ab März mit der praktischen Ausbildung begonnen werden. Und schon kann in der kommenden Saison gecruist werden… Info’s zu Einsteiger Bikes der Klasse A2/KLA und Sitzhöhen erhälst Du auch unter motorradacademy.de

Schon immer Dein Traum gewesen an warmen Tagen mit dem Motorrad zu cruisen? Na dann nicht warten sondern anmelden…

Wiedereinsteiger Kurse, Auffrischungskurse und Sicherheitstrainings

Informationen dazu findest Du ebenfalls unter motorradacademy.de

Suchst Du ein exklusives Weihnachtsgeschenk??

TasteTwelve – der Restaurantführer mit Einladung

Möchtest Du in Deiner Stadt Stuttgart eine kleine kulinarische Reise antreten? Dann verschenke doch einfach einen TasteTwelve Restaurantführer für 2025. Limitiert auf 2.000 Stück in Stuggi, ist TasteTwelve nicht nur ein Restaurantführer. Es ist gleichzeitig eine Einladung, den eigenen kulinarischen Horizont zu erweitern, sorgsam selektierte Genusstempel kennen zu lernen und sich über das ganze Jahr verteilt immer wieder Zeit für außergewöhnliche, geschmackliche Erlebnisse zu nehmen. Denn jede der teilnehmenden Städte bietet eine wahre Schatztruhe an gefeierten Traditionsbetrieben, außergewöhnlichen Menükonzepten und noch wenig bekannten Neueröffnungen der Gastronomie. Weil man aber gerade bei einer großen Vielzahl von Angeboten schnell die Übersicht verliert, soll TasteTwelve auf der Basis einer sorgfältigen und anspruchsvollen Restaurantauswahl als persönlicher Wegweiser für Genuss dienen, Dir gleichzeitig dabei helfen, Teil der gastronomischen Szene zu werden und ein Jahr lang in die Vielfalt der Kulinarik einzutauchen.

Bei Vorlage des Buchs laden Dich zwölf ausgewählte Stuttgarter Gastronomen mit Deiner Begleitung bis zum 31. Dezember 2025 zu einer von zwei verzehrten Hauptspeisen ein. So präsentiert sich TasteTwelve nicht nur als Ratgeber, sondern auch als Dein perfektes Geschenk für Feinschmecker und Genussliebhaber.

Liebe Stuttgarter, genießt doch einfach 2025!

Essen gehen, das ging in Stuttgart schon immer spitze! Neben einer enorm hohen Dichte an Spitzengastronomien (immerhin finden sich in Baden-Württemberg bundesweit die meisten Restaurants mit Michelin-Sternen!). So wartet in unserer Landeshauptstadt auch so manches kulinarisches Kleinod auf genussfreudige Entdecker. Vegan, hip, klassisch, orientalisch oder asiatisch? Auf den Speisekarten von Stuttgart eröffnet sich eine Welt der Köstlichkeiten, die an Vielfalt kaum zu überbieten ist. Auch wenn die Pandemie an der Gastronomie Stuttgarts nicht spurlos vorbei ging – der gute Geschmack und der Appetit sind geblieben, neue kulinarische Tore haben sich geöffnet und angesagte Adressen haben die Krise für einen Neustart genutzt.

Tipp der Redaktion: Wo Schlemmen in Stuttgart jetzt besonders gut geht, wird Dir mit der neuen Ausgabe von >TasteTwelve< verraten. Bei Vorlage dieses Restaurantführers wirst Du mit Deiner Begleitung, von den teilnehmenden Restaurants im Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis zum 31. Dezember 2025, zu einer von zwei bestellten Hauptspeisen eingeladen – weitere Informationen findest Du auf  www.tastetwelve.de/buch/stuttgart

Die Redaktion wünscht Dir und Deinen Freunden einen guten Appetit und spitzenmäßige Speise-Erlebnisse! Denn mit Freunden essen zu gehen ist doch etwas Wunderbares. Vor allem, wenn sie die gleiche Leidenschaft teilen wie Du selbst. Redaktionsseitig sind wir der Meinung, dass die gemeinsame Zeit bei leckerem Essen und guten Drinks zu den schönsten Dingen des Lebens gehört.  Verschenke also wertvolle Zeit in zwölf besonderen Restaurants. Eine Genisser:Inn Bühne um gemeinsam wunderbare, kulinarische Abende zu verbringen und Neues entdecken können.

 

Die Redaktion ist seit 2023 selber unterwegs um das kulinarische Angebot der Taste Twelve teilnehmenden Gastro’s zu geniessen.

Die Restaurants im Buch 2025

01 | BAHN MI & BUBBLES
02BO’S BURGER
03 | COTIDIANO MARKTPLATZ
04GIN SUSHI BAR
05 | MILADYS SKY RESTAURANT
06 | ROTENBERGER WEINGÄRTLE
07 | SAN’S BISTRO & WEINBAR
08 | SANSIBAR BY BREUNINGER
09SCHLOSS SOLITUDE GASTRONOMIE
10 | THE FIRE FIRE
11 | VEGALENA
12 | WEINSTUBE KOCHENBAS

 

 

 

Viele Verkehrsregeln nur unzureichend bekannt

Erkenntnisse aus dem DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2024

Viele Regeln nur unzureichend bekannt

  • forsa-Studie zu Radweg-Verkehrszeichen zeigt Wissenslücken
  • Verhaltensvorschriften sollten problemlos verständlich sein
  • International einheitliche Regeln insgesamt wünschenswert
Egal ob Gebot, Verbot oder Warnhinweis – die Funktion von Verkehrszeichen ist klar: Sie sollen den Verkehrsteilnehmenden Informationen geben und bestimmte Verhaltensweisen vorschreiben. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Regeln, die mit bestimmten Verkehrszeichen verbunden sind, auch allgemein bekannt sind. Am Beispiel von Radfahrenden in Deutschland zeigt eine repräsentative forsa-Befragung im Auftrag von DEKRA, dass das durchaus nicht immer der Fall ist. „Die Ergebnisse belegen, dass in diesem Punkt noch großer Optimierungsbedarf besteht“, sagt Verkehrspsychologe Dr. Thomas Wagner. Der DEKRA Experte macht sich angesichts zunehmenden internationalen Verkehrs dafür stark, Lösungsansätze für universelle Verkehrszeichen zu finden, um auch so Unfallrisiken zu verringern.
 

Aus der Redaktion:

Leider stellen wir im Zuge der Fahrschulausbildung immer wieder fest das diese Dekra Studie erschreckend wahr ist. Jedoch kommt gravierend noch eines dazu: Viele Radfahrer verstossen wissentlich und mit Vorsatz gegen wichtige Verkehrsregeln. Daher kommt es sehr häufig zu „gefährlichen Begegnungen der dritten Art“. Nur durch notwendige Vorausschau können Unfälle dann vermieden werden. Das schlimme daran: Die Radfahrer fühlen sich dabei meistens noch im Recht… Redaktionsseitig sind wir der Meinung das hier nur Kontrollen und harte Bestrafungen einhalt gebieten können.

Schwerpunkt der Befragung

Im Mittelpunkt der Befragung standen fünf Verkehrszeichen: „Radweg“, „Fahrradstraße“, „Getrennter Geh- und Radweg“, „Gehweg“ mit dem Zusatzschild „Radfahrende frei“ sowie „Gemeinsamer Geh- und Radweg“. Zu jedem Schild sollten die Befragten – mehr als 1.000 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Radfahrende – bestimmte Aussagen zu den geltenden Verkehrsregeln als richtig oder falsch einordnen.

Radweg

Beim Verkehrsschild „Radweg“ kennen über 60 Prozent der Befragten alle Regeln. 71 Prozent wissen, dass sie den Radweg benutzen müssen und nicht auf der Fahrbahn fahren dürfen. Bei der „Fahrradstraße“ ist der Kenntnisstand heterogener. Zwei von drei Radfahrenden wissen, dass auf einer Fahrradstraße keine Autos fahren dürfen – es sei denn, Zusatzzeichen erlauben es. Etwas mehr als die Hälfte weiß, dass Fahrräder auf einer Fahrradstraße immer nebeneinander fahren dürfen. Dagegen wissen nur 32 Prozent, dass sie als Radfahrende auf Fahrradstraßen maximal 30 km/h fahren dürfen.
Auch beim Verkehrszeichen „Getrennter Geh- und Radweg“ sind die Regeln unterschiedlich bekannt. So wissen neun von zehn Befragten, dass sie bei dieser Beschilderung in der vorgesehenen Markierung fahren müssen. Dass sie hier den Radweg nutzen müssen und nicht auf der Fahrbahn fahren dürfen, ist deutlich weniger bekannt – gut die Hälfte weiß das.
Beim Gehweg mit dem Zusatzschild „Radfahrende frei“ wissen nahezu alle Befragten, dass sie den Gehweg als Fahrradfahrende mitbenutzen dürfen – aber nicht müssen – und auf Fußgängerinnen und Fußgänger Rücksicht nehmen müssen. Allerdings weiß nur ein Drittel, dass Fahrräder hier nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen.
Gemeinsamer Geh- und Radweg, Gehweg mit Zusatzschild für Radverkehr, getrennter Geh- und Radweg: Wo welche Regeln gelten, wissen längst nicht alle Verkehrsteilnehmenden.
Nach der Beschilderung „Gemeinsamer Geh- und Radweg“ müssen Radfahrende auf Fußgänger Rücksicht nehmen; nahezu alle Befragten wissen das. Nur etwas mehr als der Hälfte ist dagegen klar, dass sie den Radweg benutzen müssen und nicht auf der Fahrbahn fahren dürfen.
„Zumindest in Teilen decken sich die Ergebnisse der Umfrage mit der von der Deutschen Verkehrswacht schon vor ein paar Jahren getroffenen Feststellung, dass die für den Radverkehr geltenden Regeln nicht hinreichend bekannt sind“, sagt der DEKRA Verkehrspsychologe Dr. Thomas Wagner. Dies betreffe laut Verkehrswacht nicht nur die Radfahrenden selbst, sondern sehr stark auch den Auto- und Fußgängerverkehr. Häufig werden die Regeln falsch interpretiert oder angewendet; eine individuelle Auffrischung der Regelkenntnis ist deshalb wichtig.

Universelle Verkehrszeichen

Die Ergebnisse der forsa-Befragung könnten auch Anlass geben, sich grundsätzlich über die Gestaltung von Verkehrsschildern Gedanken zu machen: „Angesichts des zunehmenden internationalen Verkehrsaufkommens sollten Lösungen für universelle Verkehrszeichen gefunden werden, um Unfallrisiken zu verringern“, so Wagner. Er verweist dazu auf eine chinesische Studie von 2019. Sie wollte Schlüsselfaktoren für die Leistung von Verkehrsteilnehmenden beim Erraten von Verkehrszeichen ermitteln. Das Forscherteam befragte dazu gut 200 chinesische Studierende zwischen 19 und 23 Jahren durch, die noch nie in Deutschland Auto gefahren waren und keine tägliche Fahrerfahrung hatten, zu 39 chinesischen und 15 deutschen Verkehrsschildern.
Die Studie ergab für Warnschilder mit knapp 63 Prozent die höchste Quote an korrekten Antworten. Der durchschnittliche Wert fürs korrekte Erraten unter allen gezeigten Schildern lag bei rund 57 Prozent. Das deutsche Gefahrenzeichen 102 (Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts) und das Richtzeichen 307 (Ende der Vorfahrtstraße) wiesen die geringste Erraten-Quote mit jeweils unter 1 Prozent auf. „Maßgeblich für die richtige Zuordnung der Bedeutung eines Schildes ist unter anderem, wie häufig es einem in der Vergangenheit begegnet ist“, so der DEKRA Experte. Das gelte für Verkehrszeichen aller Art, egal ob mit Blick auf Vorfahrt, Straßenbenutzung oder Geschwindigkeit.

Internationale Vereinheitlichung der Verkehrsregeln

Vor diesem Hintergrund wäre eine weitere Vereinheitlichung der Verkehrsregeln wünschenswert, so Dr. Wagner. Bis heute gibt es zwischen nationalen Verkehrsregeln große Unterschiede, die den internationalen Verkehr deutlich erschweren. Problematisch sind zum Beispiel die schon innerhalb Europas sehr verschiedenen Verhaltensregeln an Fußgängerüberwegen. In Deutschland etwa oder im Vereinigten Königreich müssen Fahrzeuge anhalten, wenn zu Fuß Gehende sichtlich erkennbar den Überweg betreten wollen. In Italien dagegen haben zu Fuß Gehende erst dann Vorrang, wenn sie sich schon auf dem Zebrastreifen befinden.
Ein anderes Beispiel sind landesspezifische Regelungen für die Benutzung von Kreisverkehren. So ist in manchen Ländern das Blinken an der Einfahrt verboten, in anderen Ländern erlaubt, aber nicht vorgeschrieben. In wieder anderen Ländern muss vor der Einfahrt angezeigt werden, in welche Richtung der Kreisverkehr verlassen werden soll. Auch beim Ausfahren unterscheiden sich die Regelungen, zumeist muss hier aber geblinkt werden. Unterschiede gibt es zudem bei den Vorfahrtsregelungen.
Weitere Hintergründe zum Thema „Verkehrsräume für Menschen“ finden sich im DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2024. Er steht unter www.dekra-roadsafety.com zur Verfügung.
 
 
Über DEKRA
 
DEKRA wurde 1925 ursprünglich mit dem Ziel gegründet, die Sicherheit im Straßenverkehr durch Fahrzeugprüfungen zu gewährleisten. Mit einem weitaus breiteren Tätigkeitsspektrum ist DEKRA heute die weltweit größte unabhängige nicht börsennotierte Sachverständigenorganisation im Bereich Prüfung, Inspektion und Zertifizierung. Als globaler Anbieter umfassender Dienstleistungen und Lösungen helfen wir unseren Kunden, ihre Ergebnisse in den Bereichen Sicherheit und Nachhaltigkeit zu verbessern. Im Jahr 2023 hat DEKRA einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro erzielt. Rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in rund 60 Ländern auf fünf Kontinenten mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen im Einsatz. DEKRA gehört mit dem Platinum-Rating von EcoVadis zu den Top-1-Prozent der nachhaltigen Unternehmen im Ranking.

Richtig reagieren auf herbstlichen Straßen

Tipps vom Formel-1-Profi: Richtig reagieren in Stresssituationen auf herbstlichen Straßen

  • Basics: Aufmerksamkeit, Sicherheitsabstand, angepasste Geschwindigkeit
  • Lenkeingriffe richtig dosieren, keine falsche Scheu beim Bremsen
  • Richtige Sitzposition und Lenkradhaltung sind wichtig

    Bernd Mayländer zu Aquaplaning, Seitenwind, Wild

Aquaplaning, Seitenwind, Wild und mehr: Gerade auf herbstlichen Straßen geraten Autofahrerinnen und -fahrer häufig in Stresssituationen am Steuer. Wer darauf gut vorbereitet ist und richtig reagiert, ist sicherer unterwegs, sagt DEKRA Markenbotschafter und Formel-1-Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer. Sein wichtigster Grundsatz-Tipp: Immer aufmerksam sein und mit allem rechnen.
 
Das bedeutet zunächst: Keine zu große Ablenkung durch Bord-Infotainment, Mitfahrende oder gar das Handy. „Fahren ist und bleibt eine komplexe Aufgabe, und wir müssen uns bestmöglich darauf konzentrieren. Zu oft lassen wir uns durch die Routine einlullen und entwickeln ein trügerisches Sicherheitsgefühl“, weiß der Rennstrecken-Profi. „Dann halten wir zum Beispiel nicht genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug – aber gerade dieser Sicherheitsabstand kann in einer kritischen Situation den entscheidenden Unterschied ausmachen.“ Auch das Thema angepasste Geschwindigkeit ist für Mayländer ein ganz wichtiger Punkt.

Aquaplaning: Wenn das Auto buchstäblich schwimmt

Derart vorausschauendes Fahren hilft beispielsweise, die Gefahren durch das so genannte Aquaplaning möglichst gering zu halten. Wenn es stark oder langanhaltend regnet, kann sich je nach Fahrbahnbeschaffenheit Wasser auf der Straße sammeln. Besonders Spurrillen sind anfällig dafür. „Je früher ich sehe, dass vor mir die Straße mehr als nur nass ist, umso besser kann ich darauf reagieren“, erklärt Bernd Mayländer. Am wichtigsten: runter mit der Geschwindigkeit. „Beim Aquaplaning schiebt sich ein Wasserkeil zwischen Fahrbahn und Reifen, das Fahrzeug schwimmt auf. Bremsen und Lenken sind dann schwierig, weil die Räder keine gute Verbindung zum Asphalt haben. Wenn ich aber schon vorher die Geschwindigkeit reduziert habe, kann das helfen, damit die kritische Situation gar nicht erst entsteht.“

Zustand der Bereifung

Auch der Reifenzustand und vor allem die Profiltiefe spielen beim Thema Aquaplaning eine Rolle. „Die Erfahrung aus dem Rennsport ist, dass Reifen ohne Profil praktisch kein Wasser ableiten können. Da ist es schon schwierig, auf nasser Strecke überhaupt geradeaus zu fahren“, so Mayländer. Ähnlich ist es mit dem normalen Pkw auf der Straße: Je besser das Reifenprofil, umso eher bleiben die Räder bei Nässe lenkfähig und können auch Bremskräfte besser übertragen. „Wir müssen uns klarmachen, dass die Reifen unsere einzige Verbindung zur Straße sind, und deshalb auf das Profil, auf den Luftdruck und auf den Reifenzustand insgesamt achten“, sagt der Experte.

In kritischen Situationen nicht zu viel lenken

 
Nicht nur bei Aquaplaning, sondern auch in anderen kritischen Situationen kann das richtige Lenken entscheidend sein – etwa, wenn es gilt, einem plötzlich auftauchenden Hindernis wie einem Wildtier auf der Straße auszuweichen. „Wichtig ist, dass ich genau dorthin lenke, wo ich hinfahren will“, sagt Mayländer. Das klingt zunächst wie eine Binsenweisheit, ist aber ein wesentlicher Sicherheits-Tipp: „Wenn ich in einer kritischen Fahrsituation zu stark lenke, verschärfe ich die Lage oftmals eher. Der Lenkeingriff muss genau dosiert sein. Die richtige Blickführung ist dabei entscheidend, denn wohin ich schaue, dahin lenke ich auch.“

Ausweichen mit Bremsen und lenken

Wichtig beim Ausweichen aus Sicht des Profis: Immer bremsen und lenken. „Vor einem Hindernis muss ja immer das Ziel sein, eine Kollision zu vermeiden. Wenn das aber nicht möglich ist, spielt die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle für die Folgen. Deshalb ist für mich jedes Ausweichmanöver unbedingt auch ein Bremsmanöver.“

Voll rein in die Bremsen mit ABS

Unter anderem wichtig: Keine falsche Zurückhaltung beim Bremsen.

Anders als beim Lenken, gilt in modernen Fahrzeugen für das Bremsen: Viel hilft viel. „Viele trauen sich nicht, voll zu bremsen. Das ist ein Fehler“, sagt Mayländer. „Mit ABS in den heutigen Fahrzeugen kann ich gar nicht ‚zu stark‘ bremsen“, erklärt er und empfiehlt für kritische Situationen die so genannte Schlagbremsung. „Übersetzt heißt das: voll in die Eisen. Das erfordert für manche im ersten Moment einiges an Überwindung. Umso wichtiger ist, dass ich das mal geübt habe – zum Beispiel in einem Fahrsicherheitstraining.“

Richtige Sitzposition und Lenkradhaltung

Damit der Lenk- und Bremseingriff, etwa beim Ausweichen, gelingt, sind auch die richtige Sitzposition und Lenkradhaltung wichtig. Der erfahrene Safety-Car-Fahrer empfiehlt, relativ aufrecht zu sitzen und das Lenkrad mit beiden Händen festzuhalten, etwa „auf 9 und 15 Uhr“ an den Holmen, und zwar mit leicht angewinkelten Armen. Auch die Beine sollten in der normalen Fahrposition deutlich angewinkelt sein. „So kann ich das Maximum an Kraft für eine schnelle Reaktion aufbringen.“

Vorsicht vor plötzlichem Seitenwind

Gerade im Herbst spielt auch das Thema Wind immer wieder eine Rolle auf den Straßen. Gefährlich ist vor allem plötzlich auftretender Seitenwind. „Die Tücke am Wind ist, dass ich ihn – anders als zum Beispiel Nässe – nicht sehen kann, sondern ihn erst spüre, wenn er meine Fahrstabilität beeinflusst“, sagt Mayländer. Je größer das Fahrzeug und je höher die Geschwindigkeit, umso größer kann der Einfluss des Windes werden. „Ich besitze seit kurzem ein Wohnmobil und hatte das zweifelhafte Vergnügen, es an einem sehr windigen Tag abzuholen. Das war eine sehr spezielle Erfahrung.“
Häufig tritt Seitenwind auf Brücken auf, aber auch nach dem Überholen eines Lkw, bei der Ausfahrt aus einem Tunnel oder aus dem Wald kann das Auto plötzlich seitlichen Schub bekommen. Mayländers Empfehlung deshalb: „Lassen Sie sich nicht überraschen, haben Sie das Thema Seitenwind auf dem Schirm und lenken Sie, sobald Sie ihn spüren, dosiert gegen.“ Manche großen Autobahnbrücken sind auch mit Windfahnen oder Windsäcken ausgestattet. „Wenn die stramm im Wind stehen, sollte ich auf jeden Fall reagieren und die Geschwindigkeit reduzieren.“
 

Trotz Sicherheitssystemen: Grenzen der Fahrphysik nicht ausreizen

 
Ein weiterer Appell ist Bernd Mayländer außerdem besonders wichtig: Er warnt Autofahrerinnen und ‑fahrer vor blindem Vertrauen auf die im Fahrzeug verbauten Sicherheitssysteme. „Natürlich verhindert beispielsweise ESP bei ‚normaler‘ Fahrt zuverlässig, dass das Fahrzeug ins Schleudern kommt. Aber die Gesetze der Physik kann auch das beste System nicht außer Kraft setzen. Das heißt: Wenn ich extrem fahre, fliege ich auch mit ESP von der Straße.“ Für viel zu hohe Geschwindigkeiten ließen sich solche Systeme gar nicht auslegen, erklärt der Safety-Car-Fahrer.
„Moderne Fahrerassistenzsysteme wie ESP, Notbremsassistent oder Spurverlassenswarner helfen mir zwar oftmals, kritische Situationen zu vermeiden oder zu meistern. Sie nehmen mir aber nicht die Verantwortung ab. Ich als Fahrer muss genauso meinen Teil zur sicheren Fahrt beitragen“, sagt Mayländer und fasst zusammen: „Wenn ich aufmerksam, vorausschauend und vorsichtig fahre, dann fahre ich in aller Regel auch sicher.“
Quelle: Dekra

Über DEKRA

 DEKRA wurde 1925 ursprünglich mit dem Ziel gegründet, die Sicherheit im Straßenverkehr durch Fahrzeugprüfungen zu gewährleisten. Mit einem weitaus breiteren Tätigkeitsspektrum ist DEKRA heute die weltweit größte unabhängige nicht börsennotierte Sachverständigenorganisation im Bereich Prüfung, Inspektion und Zertifizierung. Als globaler Anbieter umfassender Dienstleistungen und Lösungen helfen wir unseren Kunden, ihre Ergebnisse in den Bereichen Sicherheit und Nachhaltigkeit zu verbessern. Im Jahr 2023 hat DEKRA einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro erzielt. Rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in rund 60 Ländern auf fünf Kontinenten mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen im Einsatz. DEKRA gehört mit dem Platinum-Rating von EcoVadis zu den Top-1-Prozent der nachhaltigen Unternehmen im Ranking.

Aus der Redaktion

„Genau das ist es was unseren Fahrschülern von Anfang an beigebracht wird. Sowohl im Theorie Unterricht als auch in den praktishen Fahrstunden. Vorausschau ist das A und O für eine sichere Fahrweise. Das kann man lernen, Erfahrung bringt später Intuition für gefährliche Situationen bevor sie entstehen. Moderne Fahrassisten sind heutzutage Bestandteil der praktischen Prüfung. Allerdings haben sie so ihre Tücken, die muß man kennen um rechtzeitig manuell einzugreifen.Die viele Technik ist schön… jedoch immer noch der Fahrer verantwortlich für das was im Fahrzeug geschieht….

Motorrad fahren im Herbst

 Ganz entscheidend gegen Ende der Motorrad Saison: Der Herbst bringt Feuchtigkeit und Viel Laub mit in das Verkehrsgeschehen. Wir fahren Motorrad mit Verstand, dies bring ich meinen Fahrschülern bei und hoffe das es in der Zukunft dann auch immer wieder in deren Ohr klingelt.. Gas raus, Safty first ist hier das Schlagwort. Berny, Fahrlehrer, Herausgeber“

B196 führt vermehrt zu Unfällen

  Kleiner Motorradführerschein für Autofahrende führt zu mehr Unfällen Verkehrswacht fordert Rücknahme von Regelungen zum Einschluss der Fahrerlaubnisklasse A1 in die Fahrerlaubnisklasse B Aufgrund der deutlich gestiegenen Unfallzahlen bei Leichtkrafträdern fordert die Deutsche Verkehrswacht (DVW) die geltenden Regelungen für den vereinfachten Erhalt einer Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugklasse wieder zurückzunehmen. Seit 2020 können Inhaber eines Autoführerscheins …

 

Know-How Tipps zum sicheren Motorradfahren

4 Must-know Tipps fürs Motorrad

Motorradfahren ist nicht nur ein Hobby – es ist ein Lebensgefühl, das mit Geschwindigkeit, Freiheit und Abenteuer verbunden ist. Aber was wäre, wenn DU dieses Erlebnis noch weiter optimieren könnten? In der Welt des Motorradfahrens tut sich einiges: Neue Technologien revolutionieren das Fahrvergnügen und machen Deine Touren sicherer und komfortabler als je zuvor. Egal, ob Du ein erfahrener Biker:in bist oder gerade erst den Wind unter Deinem Helm spürst – diese vier Must-know Tipps bringen Dein Motorradfahren auf das nächste Level. Lass Dich überraschen, wie einfach es ist, mehr aus jeder Fahrt herauszuholen!

Elektronische Aufhängung: Komfort und Kontrolle auf jeder Straße

Eines der beeindruckendsten Features, das Du kennen sollten, ist die elektronische Aufhängung. Dieses System passt sich automatisch an die Straßenverhältnisse und das Gewicht des Fahrers an. Egal, ob Du auf einer kurvigen Landstraße oder einer holprigen Stadtstraße unterwegs bist die elektronische Aufhängung sorgt dafür, dass Dein Motorrad immer optimal reagiert. Der große Vorteil liegt in der verbesserten Kontrolle, die besonders bei hohen Geschwindigkeiten und schwierigen Straßenverhältnissen deutlich wird. Einige Modelle bieten sogar verschiedene Dämpfungsstufen…
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Smart Helmets: die nächste Generation des Schutzes

Ein weiterer Tipp, den Du unbedingt beachten sollten, ist die Investition in einen Smart-Helm. Diese Hightech-Helme gehen weit über den herkömmlichen Kopfschutz hinaus…
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Dashcams und Fahrdatenerfassung: Deine Augen auf der Straße

Dashcams sind längst nicht mehr nur etwas für Autos – auch für Motorräder bieten sie zahlreiche Vorteile. Diese kleinen Kameras zeichnen Deine Fahrten auf und können im Falle eines Unfalls entscheidend dazu beitragen, die Schuldfrage zu klären…
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Autonomes Fahren: Zukunftsmusik oder bald Realität?

Der letzte Tipp, den Du auf dem Schirm haben solltest, ist das Thema autonomes Fahren. Während diese Technologie bei Autos bereits weit fortgeschritten ist, gibt es auch erste Ansätze für Motorräder…
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Fazit

Motorradfahren wird durch neue Technologien nicht nur spannender, sondern vor allem sicherer. Ob durch eine elektronische Aufhängung, die Dir mehr Kontrolle gibt, einen Smart-Helm, der Dich stets vernetzt hält, Dashcams, die  Fahrten aufzeichnen, oder die Vision des autonomen Fahrens…
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Über den Autor dieses Gastbeitrags

Marcel Niemann ist der Kopf hinter Naxeon Deutschland, einer innovativen Marke, die sich auf den Verkauf von Motorrädern sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden in Deutschland und Österreich spezialisiert hat…
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Naxeon, eine innovative Marke: Das I AM Pro

 

Belgien erlaubt Staudurchfahrten

Neue Straßenverkehrsordnung in Belgien

Für Motorradfahrer In Belgien erlaubt: Nutzung der Rettungsgasse

Als Motorradfahrer kann ein Stau zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wer sich in der Rettungsgasse durchschlängelt, lebt gefährlich und ist hierzulande illegal. Im Nachbarland Belgien nicht mehr, dort wurde die nach 50 Jahren revidierte Straßenverkehrsordnung angepasst.

Die neue Straßenverkehrsordnung in Belgien erlaubt es Motorradfahrern dort jetzt ausdrücklich, die Rettungsgasse zwischen zwei Fahrstreifen zu nutzen. Wie in Deutschland sind Autofahrer dort dazu verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden, sobald es auf einer Straße mit mindestens zwei Spuren zu einem Verkehrsstau kommt. Hierzulande ist die Stau-Durchfahrt für Motorradfahrer trotz Petitionen und erfolgreicher Vorbilder im europäischen Ausland nach wie vor ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung. Eingaben wurden zuletzt im Sommer2021 im Deutschen Bundestag diskutiert und schließlich laut Begründung wegen zu erwartender Pulkbildung „wodurch den Rettungsfahrzeugen ein Durchkommen zur Unfallstelle erschwert würde“, abgelehnt.

In Belgien dürfen Motorradfahrer mit dem Inkraftkrafttreten der neuen Straßenverkehrsordnung, was hierzulande unter Strafe steht: sich zwischen Fahrzeugkolonnen durchschlängeln
© Foto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack

Ergänzung der Motorrad Academy Redaktion:

In England und den USA ist dies ebenfalls erlaubt.

Belgien: Geänderte Gesetzgebung – Überholverbot gilt dort auch für Motorräder

Im Nachbarland gilt nun auch folgendes: Das per Überholverbotsschild ausgewiesene Verbot galt dort bislang nur für zweispurige Fahrzeuge, die nicht überholt werden dürfen. Auch das wird nach Ablauf der Übergangszeit ab dem 1. September 2026 anders: Auch motorisierte Einspurfahrzeuge (keine Fahrräder und E-Bikes) sind dann ab dem Überholverbotsschild inkludiert.

Quelle : Fahrschule online

 Ergänzung aus der Motorrad Academy Redaktion:

Deutschland: Wann dürfen Motorradfahrer im Stau überholen?

Links am Stau vorbeifahren

Links zu überholen ist prinzipiell erlaubt. Falls Du mit dem Motorrad zwischen der linken Fahrspur und Mittelplanke hindurchfährst, schreibt § 5 Abs. 4 StVO einen “ausreichenden Seitenabstand” vor. In der Rechtsprechung hat sich hier 1 Meter etabliert. Aufgrund der Bildung einer  Rettungsgasse aber eher schwierig da die äußeren Fahrzeuge sich ja ganz links einordnen müssen.

Lane Splitting/Filtering

Unter Lane Splitting bzw Filtering versteht sich das vorbeifahren bzw durchdrängeln von Motorrädern an Ampeln, Staus, usw. Anders gesagt wenn ein Motorrad zwischen zwei stillstehenden bzw wartenden Autos hindurch fährt und dort wo sonst 2 Spuren sind, eine kleine dritte Spur eröffnet. Trotz eingereichter Petitionen ist es bei uns in Deutschland weiterhin nicht erlaubt.

 

Mobility Studie 2024

TÜV Mobility Studie 2024

Dieses Thema wird ebenfalls in einer Theorie Lektion behandelt: Andere Verkehrsteilnehmer

Wichtig ist hierbei die Veränderung des Blickwinckels mit hineindenken in den Anderen… Unterstützung und gegenseitige Rücksichtnahme. Ein Verhalten das meiner Erfahrung nach immer mehr vernachlässigt wird. Berny

Vor allem Zweiradfahrer:innen und Fußgänger:innen benachteiligt. Vorbehalte gegen Elektrofahrzeuge setzen sich fest. Das Auto bleibt das wichtigste Verkehrsmittel. TÜV-Verband: E-Mobilität fördern, öffentlichen Personenverkehr ausbauen, schwächere Verkehrsteilnehmer besser schützen.

Mit einem Anteil von 58 Prozent hält eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger:innen die Aufteilung des Verkehrsraumes in Deutschland für ungerecht. Mit Verkehrsraum wird der Platz bezeichnet, der für die verschiedenen Mobilitätsformen vom Auto über Fahrräder und E-Scooter bis zum Fußverkehr zur Verfügung steht. Jede:r Dritte (33 Prozent) hält die Verteilung für gerecht und 9 Prozent sind unentschieden. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen „TÜV Mobility Studie 2024“, für die Ipsos im Auftrag des TÜV-Verbands 2.500 Personen ab 16 Jahren befragt hat. Benachteiligt sind aus Sicht der Befragten vor allem Radfahrende (51 Prozent) und Fußgänger:innen (41 Prozent). 17 Prozent halten auch Autofahrer:innen für benachteiligt, wenn es um die Verkehrsinfrastruktur geht. 16 Prozent geben an, dass keine Gruppe benachteiligt ist. „Die Neugestaltung des Verkehrsraumes ist die Kernaufgabe für eine nachhaltige und sichere Mobilität“, sagte Dr. Michael Fübi, Präsident des TÜV-Verbands, bei Vorstellung der Studienergebnisse. „Mobilität ist vor allem dann gerecht, wenn unterschiedliche Verkehrsteilnehmende gleichermaßen sicher und schnell ans Ziel kommen.“ Im Straßenverkehr gefährdet oder sehr gefährdet sind aus Sicht der Befragten vor allem Radfahrende (88 Prozent) und E-Scooter-Fahrer:innen (87 Prozent). Auch motorisierte Zweiradfahrer (82 Prozent) und Fußgänger (77 Prozent) seien großen Gefahren ausgesetzt. Autofahrer:innen halten 40 Prozent für „eher gefährdet“ und nur 7 Prozent für „sehr gefährdet“. Fübi: „Wir brauchen eine Infrastruktur, die den öffentlichen Personenverkehr und Zweiradverkehr stärkt und die schwächeren Verkehrsteilnehmer ernst nimmt.“ 

Laut den Ergebnissen der Studie sind gut zwei von drei Bundesbürger:innen der Meinung, dass aufgrund der Klimabelastung ein grundsätzliches Umdenken im Bereich der Mobilität notwendig ist (69 Prozent). Die Befragten wünschen sich den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (90 Prozent), eine bessere Infrastruktur für den Zweiradverkehr (88 Prozent) oder verkehrsberuhigte Stadtviertel. „Städte wie Paris, Barcelona oder Kopenhagen zeigen, in welche Richtung sich die urbane Mobilität entwickeln kann“, sagte Fübi. Konzepte wie die 15-Minuten-Stadt (72 Prozent) oder eine stark auf den Fahrradverkehr ausgerichtete Stadtplanung (72 Prozent) finden in der Umfrage viele Anhänger. Eine deutliche Mehrheit befürwortet auch Maßnahmen wie eine Abschaffung des Dienstwagenprivilegs (62 Prozent), eine stärkere Förderung der E-Mobilität (61 Prozent) oder ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen (61 Prozent). Keine Mehrheiten finden dagegen Maßnahmen, die den Autoverkehr verdrängen oder so verteuern, dass es sich kaum noch jemand leisten kann, in die Stadt zu fahren. Dazu gehören die Einrichtung von Umweltzonen, in denen keine Verbrenner mehr fahren dürfen (52 Prozent Ablehnung), zusätzliche kostenpflichtige öffentliche Parkzonen (54 Prozent) oder die Einführung einer City-Maut in Großstädten, die 56 Prozent ablehnen.  

Das Auto bleibt das Verkehrsmittel Nummer eins. An einem gewöhnlichen Werktag nutzen gut zwei von drei Befragten (68 Prozent) das Auto – ähnlich wie vor zwei und vor vier Jahren. Etwas weniger als die Hälfte geht zu Fuß (43 Prozent). Fast jeder Dritte ist werktäglich mit dem Fahrrad unterwegs (32 Prozent) und/oder nutzt den öffentlichen Nahverkehr (30 Prozent), immerhin jeder zehnte Regionalbahnen (10 Prozent). E-Scooter haben sich auf niedrigem Niveau etabliert (3 Prozent). „In Großstädten sind die E-Scooter-Flotten der Sharing-Anbieter sehr präsent. Außerhalb der Städte werden E-Scooter aber vor allem von Privatbesitzern genutzt, um zum nächsten Bahnhof oder zur nächsten Bushaltestelle zu kommen“, betonte Fübi. Vor allem Jüngere im Alter von 25 bis 34 Jahren nutzen E-Scooter (8 Prozent).  Die Dominanz des Autos zeigt sich auch beim Besitz verschiedener Fortbewegungsmittel. Vier von fünf Befragten (80 Prozent) geben an, ein eigenes Auto zu besitzen, 58 Prozent ein herkömmliches Fahrrad und 20 Prozent ein Elektrorad. 7 Prozent besitzen ein Motorrad und 5 Prozent einen Motorroller bzw. ein Moped. 5 Prozent besitzen einen E-Scooter und 2 Prozent ein Lastenfahrrad.

Vorbehalte gegen Elektromobilität setzen sich fest

Deutliche Hindernisse auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Mobilität zeigen sich bei der Antriebswende: 51 Prozent der Befragten halten es für unwahrscheinlich, dass sie als nächstes Fahrzeug ein Elektroauto kaufen werden. Nur gut jede:r Vierte zieht das ernsthaft in Erwägung (27 Prozent). Im Vergleich zur Erhebung vor zwei Jahren hat sich daran kaum etwas geändert, als die E-Auto-Kaufbereitschaft bei 26 Prozent lag. Als Hemmnisse nennen die Befragten – wie vor zwei Jahren – zu hohe Anschaffungskosten (54 Prozent) und zu geringe Reichweiten von E-Autos (51 Prozent) in Kombination mit einer unzureichenden Ladeinfrastruktur (43 Prozent). 44 Prozent halten es für fraglich, ob E-Autos umweltfreundlicher sind als Verbrenner. Und eine neue Hürde kommt hinzu: Fast jede:r Fünfte (18 Prozent) hat grundsätzliche Bedenken wegen der Sicherheit der Fahrzeuge (2022: 11 Prozent). Zwar hält fast die Hälfte der Befragten E-Autos für genauso sicher wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und jede:r zehnte sogar für sicherer. Aber ein hoher Anteil von 40 Prozent hat weniger Vertrauen in die Sicherheit von E-Autos. In dieser Gruppe befürchten viele, dass es zu Problemen mit der Batterie kommen könnte (80 Prozent) und dass es bei Unfällen mit Elektroautos ein höheres Brandrisiko gibt (68 Prozent). Fübi: „Aus technischer Sicht sind Elektroautos nicht mehr oder weniger gefährlich als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Das gilt auch für das Brandrisiko.“ 

Nach Ansicht des TÜV-Verbands ist es notwendig, die Batteriegesundheit – den so genannten State of Health – im Blick zu behalten. Er gibt Auskunft über den Zustand und die Leistungsfähigkeit der Batterie. Das ist wichtig für die Sicherheit, aber auch beim Wiederverkauf ein entscheidendes Kriterium. 62 Prozent der Befragten würden einer unabhängigen Prüforganisation wie dem TÜV vertrauen, die Leistungsfähigkeit der Hochvoltbatterie korrekt auszuwiesen. 22 Prozent würden dem Hersteller vertrauen. „Die Elektromobilität hat es in Deutschland nicht leicht: Neben den hohen Anschaffungskosten sind Reichweitenangst sowie Umwelt- und Sicherheitsbedenken immer noch weit verbreitet“, sagte Fübi. Elektroautos seien mindestens so sicher wie Verbrenner, ihre Klimavorteile wissenschaftlich belegt und die Reichweiten steigen stetig. „Elektroautos ermöglichen als einzige Antriebsart eine weitgehend emissionsfreie Mobilität“, sagte Fübi. „Daher sollten wir diesen Weg konsequent weitergehen und die Ladeinfrastruktur ausbauen. Gerade in Städten sind öffentliche Ladepunkte immer noch Mangelware.“

Regulierung muss mit der Digitalisierung der Mobilität Schritt halten

Die Elektrifizierung kann aus Sicht des TÜV-Verbands aber nur ein Baustein moderner Mobilität sein. Notwendig ist ein Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs, mehr Wege und Abstellflächen für Zweiräder und zusätzliche Maßnahmen für die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer. „Wir plädieren dafür, die im November im Bundesrat gescheiterte Reform des Straßenverkehrsrechts wieder auf die Agenda zu setzen“, sagte Fübi. Die Kommunen bräuchten mehr Entscheidungsfreiheit bei der Gestaltung des Verkehrs vor Ort. Darüber hinaus müsse die Regulierung mit der Digitalisierung der Fahrzeugtechnik Schritt halten. So sollte die Wirkung von Assistenzsystemen in Zukunft bei der Hauptuntersuchung besser geprüft werden. Dafür fehlt es an gesetzlichen Grundlagen. Software-Updates der Hersteller müssen so gestaltet werden, dass sie die Sicherheit der Fahrzeuge nicht beeinträchtigen. Die Prüforganisationen brauchen für ihre Kontrollen Zugang zu den sicherheitsrelevanten Daten eines Fahrzeugs. Nicht zuletzt plädiert der TÜV-Verband für einen Ausbau der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen. „Unser Verkehrssystem wird immer komplexer, die Durchfallquoten bei den Führerscheinprüfungen steigen und mit der Cannabis-Legalisierung kommt eine neue Herausforderung auf uns zu“, sagte Fübi. „Die Schulen brauchen hier einen neuen Auftrag und Eltern mehr Unterstützung.“

Methodik-Hinweis: Grundlage der Studienergebnisse ist eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.500 Personen ab 16 Jahren. Die Umfrage wurde zwischen 14.03.2024 und 03.04.2024 durchgeführt. Die Fragen und Antwortoptionen sind im Wortlaut im Studienbericht einsehbar.

 

Alkohol und Drogen am Steuer

Absolut meine Meinung: Alkohol und Drogen 0,0000 Promile

Ein Thema im Theorie Unterricht behandelt Alkohol und Drogen. Mein Ansatz hier ist ein ganz klares Verbot mit 0,0 Grenzen. Die Umfrage die der TÜV in Auftrag gab zeigt ganz deutlich das ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe. Anstatt eine Canabis Grenze zu diskutieren hätte die Chance genutzt werden sollen und grundsätzlich ein Verbot auszusprechen. Genau dies diskutiere ich mit meinen Fahrschülern. Für Fahranfänger in der Probezeit sowie für junge Fahrer bis zur Vollendung des 21ten Lebensjahres gilt das Alkoholverbot. Warum also nicht generell für alle???? Berny

Info zu Fahrrad und Promile

Wer mit einer Blutalkoholkonzentration ab 1,6 Promille auf dem Fahrrad unterwegs ist, begeht eine Straftat. Man gilt dann als absolut fahruntüchtig.

Aber Achtung: Schon eine Alkoholisierung ab 0,3 Promille kann strafbar sein, wenn zusätzlich alkoholbedingte Ausfallerscheinungen vorliegen

TÜV Umfrage: 

Fast alle Bundesbürger:innen halten den Konsum von Alkohol und anderen Drogen für gefährlich für die Verkehrssicherheit. Anlässlich des Verkehrssicherheitstages am 15. Juni fordert der TÜV-Verband wirksamere Maßnahmen gegen Alkohol- und Drogenfahrten.

Die Bundesbürger:innen halten Alkohol am Steuer für genauso gefährlich für die Verkehrssicherheit wie den Konsum anderer Drogen wie Kokain, Crack oder LSD: Jeweils 80 Prozent halten den Konsum für „sehr gefährlich“ für die Sicherheit im Straßenverkehr, jeweils weitere 15 Prozent für „eher gefährlich“. Das hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.500 Personen ab 16 Jahren ergeben. Auch der Konsum von Cannabis wird von insgesamt 85 Prozent als gefährlich eingeschätzt – davon halten 55 Prozent das Rauschmittel für „sehr gefährlich“ und 30 Prozent für „eher gefährlich“. „Die überwiegende Mehrheit ist sich der Gefahren bewusst, die vom Konsum von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr ausgehen“, sagt Fani Zaneta, Referentin für Verkehrssicherheit beim TÜV-Verband. „Trotz der breiten gesellschaftlichen Ablehnung von Rauschfahrten mangelt es jedoch an wirksamen Maßnahmen. Hier ist die Politik in der Pflicht, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.“

Verkehrsunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nehmen zu

Laut Statistischem Bundesamt kam es im Jahr 2023 in Deutschland zu 15.453 Verkehrsunfällen mit Personenschaden unter dem Einfluss berauschender Mittel. „Die hohe Anzahl der Rauschunfälle zeigt, dass Handlungsbedarf besteht“, sagt Zaneta. „Um Alkohol- und Drogenfahrten effektiver zu verhindern, müssen wir über geeignete Sanktionen, bessere Aufklärung und eine konsequentere Verfolgung von Verkehrsverstößen diskutieren.“ Ebenso wichtig sei es, Fahreignungsbegutachtungen bereits früher anzuordnen.

TÜV Mobility Studie 2024: Mehrheit für absolutes Alkoholverbot

Einen gesellschaftlichen Konsens gibt es laut TÜV-Umfrage auch hinsichtlich der Null-Promille-Grenze: Für die Mehrheit der Befragten ist Alkohol am Steuer unabhängig vom Verkehrsmittel ein Tabu. Gut vier von fünf Personen (81 Prozent) sprechen sich für ein absolutes Alkoholverbot für Autofahrer:innen aus. Ein ähnlich hoher Zuspruch (80 Prozent) besteht auch für ein vollständiges Alkoholverbot für Fahrer:innen von Motorrollern, Motorrädern, Mopeds und Mofas. Auch bei der Nutzung von E-Scootern befürworten fast drei Viertel (73 Prozent) die Null-Promille-Grenze. Drei von fünf Befragten (62 Prozent) unterstützen ein Alkoholverbot für Radfahrer:innen. Nur 9 Prozent lehnen die strenge Vorgabe für sämtliche Verkehrsteilnehmer:innen ab. „Eine Null-Promille-Grenze würde die Botschaft verstärken, dass Alkoholkonsum und Autofahren voneinander getrennt werden müssen. Wer Alkohol trinken will, sollte vorher Alternativen zum Auto planen“, sagt Zaneta.

Alkohol und Drogen am Steuer: TÜV-Verband pocht auf wirksame Maßnahmen

Längst überfällig ist die Absenkung der Promillegrenze für die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) von 1,6 auf 1,1 Promille. Ab dem Blutalkoholwert von 1,1 Promille gelten Fahrer:innen als absolut fahruntüchtig und das Unfallrisiko steigt auf das Zehnfache im Vergleich zu nüchternen Fahrer:innen. „Im Normalfall befinden sich Personen mit einem Blutalkoholwert von 1,1 Promille in einem akuten Rauschzustand und verhalten sich dementsprechend“, erklärt Zaneta. „Menschen, denen man 1,1 Promille äußerlich nicht anmerkt, sind Alkohol gewöhnt.“ Bei ihnen besteht die Gefahr, dass sie auch betrunken Auto fahren. „Niedrige Promillegrenzen geben das klare Signal, dass Alkoholkonsum und Autofahren nicht zusammenpassen“, betont Zaneta.

Ebenso gefährlich wie Alkohol ist der Konsum von anderen Drogen im Straßenverkehr. Fahrende, die unter dem Einfluss von Cannabis oder anderer Drogen stehen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer:innen. „Unsere Verkehrssicherheitsstrategie muss sich an der Vision Zero orientieren, die darauf abzielt, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null zu senken“, fordert Zaneta. Vor diesem Hintergrund kritisiert der TÜV-Verband die Erhöhung des Grenzwerts für Cannabis am Steuer. „Die Erhöhung des THC –Grenzwertes im Straßenverkehr erweckt den Eindruck, als sei es unbedenklich zu kiffen und Auto zu fahren. Hier ist mehr Aufklärung erforderlich, die klarmacht, wie Cannabis die Fahrtüchtigkeit verringert und wie wichtig es ist, Fahren und Rauchen zu trennen“, sagt Zaneta. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Lockerung fahrlässig. Wir brauchen mehr Studien und wissenschaftliche Daten, damit klar definiert werden kann, wann mit THC im Blut das sichere Fahren beeinträchtigt wird.“ Um Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel zu erkennen und zu verhindern, sei es außerdem unerlässlich, dass die polizeiliche Verkehrsüberwachung mit höherem Personaleinsatz gestärkt wird.

Alle Umfrageergebnisse sind im vollständigen Studienbericht der TÜV Mobility Studie 2024 abrufbar: www.tuev-verband.de/studien/tuev-mobility-studie-2024

Methodik-Hinweis: Grundlage der Studienergebnisse ist eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.500 Personen ab 16 Jahren. Die Umfrage wurde zwischen 14.03.2024 und 03.04.2024 durchgeführt. Die Fragen und Antwortoptionen sind im Wortlaut im Studienbericht einsehbar.

Harley-Davidson Stuttgart Schwarzwaldausfahrt

Du Hast Bock mal eine Harley auszuführen?

Dann melde Dich am besten sofort an zur Schwarzwald Ausfahrt am 15.6.2024. Die Plätze sind limitiert, also sofort über das Kontaktformular von Harley-Davidson Stuttgart anmelden. Dein Harley-Davidson Team Stuttgart aus Korntal wird Dich dann umgehend kontaktieren.

 

Ganz ehrlich…

Du möchtest doch schon lange mal das Fahrgefühl auf ner Harley testen…Lass Dir diese Chance also nicht entgehen. Auf der Tour bin ich als Instructor/Moderator für Zweiradsicherheit als Leader mit dabei. Als weiterer Fahrlehrer wird uns Danny Roter aus Ditzingen begleiten.

 

Harley testen und Fahrtipps bekommen

Was will Biker:in eigentlich noch mehr für schlappe 99 €… das alles ist drin im Packet ;o)) Die Harley für vier Stunden, der Sprit und zwischendrin gibts noch nen Kaffee oder Kaltgetränk. Am Ende?  Lass Dich überraschen ;o)))) 

Ein Erinnerungsfoto? Klar doch, meine Kamera ist an Bord und Dein Handy ja sicher auch… machen wir also gerne für Dich.

Du hast Fragen zu den Bikes?

Vom Harley-Davidson Stuttgart Team werden ebenfals zwei Spezialisten dabei sein. Die geben Dir auf jeden Fall gerne Details zu den Kult-Bikes.

 

Treffpunkt ist Harley-Davidson Stuttgart in Korntal in der Zuffenhauser Strasse 93. Von dort aus geht es dann auch los.

 

Harley-Davidson Stuttgart Schwarzwaldausfahrt

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